Der konservative Rest der Union wird zum Feind in den eigenen Reihen erklärt

Alice Weidel12.02.2020Gesellschaft & Kultur, Medien, Politik

Eine unfassbare Entgleisung: Der ehemalige CDU-Europa-Abgeordnete Elmar Brok vergleicht die WerteUnion mit einem “Krebsgeschwür”, das man “mit aller Rücksichtslosigkeit” bekämpfen müsse, “damit ein solches Krebsgeschwür nicht in die Partei hineinkriechen kann”

Dem Rhetorik-Giftschrank finsterster Zeiten entlehnt, wird der konservative Rest der Union zum Feind in den eigenen Reihen erklärt. Auch der Unionsfraktionschef im Bundestag, Ralph Brinkhaus, sowie die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz stellen klar, dass man mit “denen” nichts mehr zu tun haben will.

Wo die Meinung Andersdenkender in der Partei dazu führt, dass man auf ihre sprachliche Vernichtung abzielt, sie ausgrenzt und verunglimpft, ist der Auflösungsprozess innerhalb der Union weit fortgeschritten. Dabei scheint es offenbar egal, wie unappetitlich es wird. Die große Säuberungsaktion einer in sich völlig zerstrittenen und entkernten politischen Elite mit all ihren Bauernopfern müssen nicht nur die konservativen Geister der WerteUnion derzeit erleben. Seit Thüringen rollen die Köpfe: Vom FDP-Ministerpräsident Kemmerich, über den CDU-Ostbeauftragten Hirte bis zur gechassten CDU-Noch-Vorsitzenden und Kanzlerkandidatin Kramp-Karrenbauer – sie alle mussten ihren Hut nehmen, weil Merkel das so wollte.

Die Angst vor der AfD geht um. Langsam reift die Erkenntnis, dass man mit Ausgrenzung nicht weiterkommt. Unseren Erfolg wird die unter Druck geratene Kanzlerin auch nicht dann verhindern können, wenn sie um sich beißt und in antidemokratischer Manier all jene vor die Tür setzt, die ihr gut gedient haben. Die AfD ist eine Partei, die fest auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Konservative Denker sind uns herzlich willkommen.

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