Neuer Asylansturm über die Balkanroute

Alice Weidel15.10.2019Europa, Gesellschaft & Kultur, Medien

Der neuerliche Asylansturm über Griechenland und die Balkanroute muss es auch dem letzten klarmachen: Der sogenannte Türkei-Deal ist gescheitert, die deutsche Grenze ist auch nach Südosten wieder offen wie ein Scheunentor.

Deutschland darf dem Druck nicht nachgeben, auch diese nächste Welle überwiegend junger und vielfach gewaltbereiter Männer auf Kosten der Steuerzahler und der inneren Sicherheit aufzunehmen.

Statt sich auf die Zurückweisung der absehbaren Migrationswelle über die Balkanroute vorzubereiten, will Bundesinnenminister Horst Seehofer die Bürger einmal mehr mit Symbolpolitik beschwichtigen. Bereits mit seinem Blankoscheck für die Aufnahme illegaler Mittelmeer-Migranten, der zweifellos auch in den griechischen Lagern auf offene Ohren stoßen wird, hat Seehofer sich als Sicherheitsrisiko erwiesen.

Solange niemand zurückgewiesen wird, sind verstärkte Schleierfahndungen und verlängerte Grenzkontrollen wirkungslos. Notwendig ist vielmehr die lückenlose Schließung der deutschen Grenzen und die ausnahmslose Abweisung aller illegalen Migranten, die ohne Papiere oder über ein sicheres Drittland einreisen wollen.

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