Krisengipfel in Brüssel - Ein Weiter--so! | The European

Merkel rennt in eine Sackgasse und die Deutschen zahlen die Zeche

Alice Weidel30.06.2018Europa, Gesellschaft & Kultur, Politik

Die während des EU-Gipfeltreffens erarbeiteten ‚Lösungen‘ sind so halbgar, wie das erwartet werden konnte. Ein echter Grenzschutz soll bis 2020 durch Frontex geleistet werden, sodass die EU weitere zwei Jahre wie ein Scheunentor offen steht. Über Flüchtlingslager in Nordafrika denkt man lediglich nach, statt hier Fakten zu schaffen.

1d88d3c40d.jpeg

Merkel rennt in eine Sackgasse. Ihr starrsinniges Beharren auf einer ‚europäischen Lösung‘ in der Migrationsfrage, die nationalen Maßnahmen vorausgehen soll, hat die deutsche Kanzlerin erpressbar gemacht. Bevor Deutschland nicht durch unzweideutige Maßnahmen deutlich macht, dass es den Sonderweg unkontrollierter Massenzuwanderung aufgibt, wird es von den EU-Partnern nicht ernstgenommen.

Statt wieder einmal Formelkompromisse mit teuren Zusagen auf Kosten der deutschen Steuerzahler zu erkaufen, muss Deutschland daher die Grenzen schließen, illegale Einwanderer selbst und konsequent zurückweisen, finanzielle Fluchtanreize durch üppige Sozial- und Geldleistungen beseitigen, als ‚NGO‘ getarnten humanitären Schleusern das Handwerk legen und sich hinter die Pläne der kommenden österreichischen Ratspräsidentschaft und Italiens stellen, die EU-Außengrenze strikt und präventiv abzuriegeln. Die ‚Festung Europa‘ ist die einzige ‚europäische Lösung‘, die realistisch zu erreichen ist.

KOMMENTARE

MEIST KOMMENTIERT

SignsAward: Der Gute-Geschichten-Abend

Er würdigt mutige, impulsgebende und Zeichen setzende Persönlichkeiten: Der SignsAward ehrte in der BMW Welt München die Zeichensetzer des Jahres 2022. Es war ein festliches Jubiläum voller guter Geschichten.

Existiert Gott? So glaubt Deutschland

In drei Wochen feiern Christen die Geburt Jesu vor mehr als zwei Jahrtausenden. Das Christentum hat Europa und Deutschland tief geprägt. Aber in den letzten Jahrzehnten sank die Zahl der Gläubigen und der Gottesdienstbesucher schnell. Nicht einmal jeder Zweite gehört noch einer der beiden großen

Zentralasien: Nach dem Besuch der deutschen Auβenministerin gibt es noch viel zu tun

Die Reise von Außenministerin Annalena Baerbock nach Kasachstan und Usbekistan vermittelte den Eindruck, dass man die Länder dabei unterstützt, Russland und China die Stirn zu bieten. Doch es bleibt viel zu tun.

Die Ampel-Energiepolitik ist heuchlerisch

Die Meinung von Holger Ohmstedt (red), Tagesthemen

Die Ampelregierung fühlt sich an wie der DFB

Die Ampelregierung bekommt zum Einjährigen miserable Umfragewerte, die politische Stimmung in Deutschland ist schlecht. Statt der angekündigten Fortschrittsregierung erlebt das Land eine Streitkoalition mit schlechten Leistungen. Welche Note hat das Scholz-Team verdient? Von Wolfram Weimer

Achtung, die Transferunion droht!

In Brüssel wird derzeit über eine Reform des bestehenden Stabilitäts- und Wachstumspaktes diskutiert - und damit über die als Maastricht-Kriterien bekannten Anforderungen zur Wahrung der Preis- und Haushaltsstabilität in den Mitgliedsstaaten. Von Engin Eroglu

Mobile Sliding Menu