Familiennachzug dauerhaft auszusetzen

Alice Weidel6.02.2018Politik

Eine zehnköpfige Familie aus dem arabischen Raum erhielt über eine unbestimmte Zeit hinweg Sozialleistungen in Höhe von 7.300 Euro monatlich. Weil das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) es nicht schaffte, innerhalb von 15 Monaten die Asylanträge der Familie zu bearbeiten, musste Sozialhilfe gezahlt werden – statt niedrigerer Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).

Ein Land, in dem die Steuerzahler dafür aufkommen, dass andere gut und gerne leben können, wird der Familiennachzug völlig ruinieren. Das zeigt sich jetzt in gleich mehrfacher Hinsicht an einem Beispiel in Leipzig. Eine zehnköpfige Familie aus dem arabischen Raum erhielt über eine unbestimmte Zeit hinweg Sozialleistungen in Höhe von 7.300 Euro monatlich. Weil das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) es nicht schaffte, innerhalb von 15 Monaten die Asylanträge der Familie zu bearbeiten, musste Sozialhilfe gezahlt werden – statt niedrigerer Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).

Hier zeigt sich hinsichtlich des Familiennachzuges nicht nur, dass das BAMF noch immer nicht dazu in der Lage ist, Anträge zeitnah zu bearbeiten, sondern darüber hinaus auch, dass die Kosten aufgrund der schieren Größe solcher Familien kaum abschätzbar sind.

Auf Deutschland rast somit eine immense Kostenlawine zu, die Bürgerinnen und Bürger werden für die Chaospolitik der alten und neuen Groko aufkommen müssen. Unseren Antrag, den Familiennachzug dauerhaft auszusetzen, wollten die anderen Fraktionen nicht unterstützen. Stattdessen öffneten Union und SPD Deutschlands Scheunentor noch ein bisschen weiter.

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