Der grüne Ökoextremismus regiert in Berlin

von Jörg Hubert Meuthen8.10.2019Außenpolitik, Innenpolitik, Medien

Neben den freitäglichen Schulschwänzern handelt es sich damit schon um die zweite Vorfeldorganisation der sogenannten “Grünen”, die ohne jegliche demokratische Legitimation, aber mit maximaler medialer Aufmerksamkeit die Politik massiv in eine ganz bestimmte Richtung beeinflussen will – nämlich so, dass die Ziele der sogenannten “Grünen” Wirklichkeit werden, selbst wenn Hofreiter, Özdemir, Göring-Eckardt & Co. nicht an der Regierung beteiligt sind.

Mit dem gestrigen Tag rückte eine – bislang vielen Bürgern weitgehend unbekannte – Gruppe von Öko-Chaoten in den Fokus der Öffentlichkeit.

Diese – wie im Folgenden noch klar werden wird: brandgefährliche – Truppe nennt sich “Extinction Rebellion”, was man übersetzen kann mit “Rebellion gegen das Aussterben”. Sie malt ein großangelegtes, baldiges Massenaussterben an die Wand – eine Art Klima-Endzeit-Sekte also.

Neben den freitäglichen Schulschwänzern handelt es sich damit schon um die zweite Vorfeldorganisation der sogenannten “Grünen”, die ohne jegliche demokratische Legitimation, aber mit maximaler medialer Aufmerksamkeit die Politik massiv in eine ganz bestimmte Richtung beeinflussen will – nämlich so, dass die Ziele der sogenannten “Grünen” Wirklichkeit werden, selbst wenn Hofreiter, Özdemir, Göring-Eckardt & Co. nicht an der Regierung beteiligt sind.

Mit Demokratie hat man es bei dieser grünen Vorfeldorganisation aber ohnehin nicht so. Einer der Gründer dieser Bewegung, ein gewisser Roger Hallam, sagte in einem Spiegel-Interview wörtlich:

“Wenn eine Gesellschaft so unmoralisch handelt, wird Demokratie irrelevant.”

https://www.spiegel.de/…/extinction-rebellion-gruender-roge…

Öko-Moralisten sehen sich also über der Demokratie. Das heißt im Klartext: Eine freie Gesellschaft, die sich nach demokratischen Grundprinzipien organisiert und hierbei in ökonomischer Hinsicht auf marktwirtschaftliche Prinzipien setzt, handelt aus Sicht dieser Öko-Fundamentalisten “unmoralisch” – und verliert damit das Recht, die eigenen Belange demokratisch selbst zu regeln!

Stattdessen regelt das ganze jetzt “Extinction Rebellion”. So z.B. gestern in Berlin, als diese Leute ganz normale Verkehrsteilnehmer daran hinderten, öffentliche Straßen zu benutzen, wie beispielsweise den Potsdamer Platz. Hierzu blockierten Sie die Straßen mit Möbeln sowie Grünzeug und setzten sich dann dazu.

Das erklärte Ziel diese Gruppe besteht darin, das öffentliche Leben lahmzulegen, um für ihr Anliegen noch mehr Wahrnehmung zu schaffen, nämlich die Ausweitung der ohnehin schon bestehenden Klimahysterie (auch wenn eine Steigerung fast nicht mehr möglich erscheint).

Die Krönung des ganzen Irrsinns bestand schließlich darin, dass die Polizei die Räumung abbrach – man darf wohl annehmen, dass dies auf Weisung aus der rot-rot-grünen Berliner “Regierung” geschah – und damit die Blockade öffentlicher Verkehrswege einfach so hinnahm bzw, hinnehmen musste.

Wie so oft frage ich hier an dieser Stelle: Wo ist der Aufschrei der medialen Öffentlichkeit hierzu? Eine kleine Minderheit maßt sich an, zu entscheiden, was in einer Demokratie zulässig ist – und was nicht.

Das ist nicht einfach nur Radikalisierung, sondern das ist der Weg schnurstracks in den Öko-Extremismus.

Ein Öko-Extremismus, der sich die Absolution für alles gibt, was ihm in seiner linksgrünen Verblendung als moralisch richtig erscheint. Zugleich ist dies ein offener Angriff auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung – diese Öko-Extremisten sind also ein glasklarer Fall für den Verfassungsschutz.

Man mag sich mögliche Folgen dieser Entwicklung nicht ausmalen, aber die Erfahrung lehrt, dass ein solch katastrophaler Irrweg nicht ohne weiteres wieder beendet wird. Dies galt und gilt bis heute für die verheerenden Folgen der 68er, und wenn nicht sehr schnell, insbesondere medial, gegengesteuert wird, dann wird dies mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit auch für die Folgen dieser neuen Erscheinung gelten.

Quelle: Facebook

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