Wenn wir durch Zauberhand nicht mehr unter US-Recht fallen würden, wäre das großartig. Sergey Brin

„Ich bewundere Menschen, die in den Tag hinein leben können“

Nach der Diagnose „unheilbarer Krebs“ nimmt er nur noch rund 1.000 Termine im Jahr wahr. Wolfgang Bosbach (CDU) ist ein Workaholic. Lars Mensel und Sebastian Pfeffer sprechen mit ihm über minutiöse Planung, Zeitdruck als Totschlagargument der Kanzlerin und die Zeit, die noch bleibt.

The European: Herr Bosbach, Sie sind schon 20 Jahre im Bundestag. Eine lange Zeit. Hat sich der Stellenwert von Zeit in der Politik gewandelt?
Bosbach: Von Jahr zu Jahr wird es hektischer. Die Medien sind rund um die Uhr auf der Suche nach neuen, wichtigen und interessanten Meldungen. Oft wird das, was morgens noch der große Aufreger ist, abends in der Tagesschau überhaupt nicht mehr ­thematisiert. Die Schlagzahl nimmt permanent zu, und damit wird auch die Frage, wie man als Politiker ­seine Zeit am besten nutzt, immer wichtiger.

The European: Sie haben den Ruf, für Journalisten besonders gut erreichbar zu sein. Klingelt Ihr Telefon immer öfter?
Bosbach: Die Zahl der Anfragen erhöht sich von Jahr zu Jahr deutlich. Ich bemühe mich ganz bewusst darum, leicht erreichbar zu sein. Das hat allerdings weniger mit dem Glauben an die eigene Unverzichtbarkeit zu tun als mit Bequemlichkeit.

The European: Wie das?
Bosbach: Aus leidvoller Erfahrung weiß ich: Wenn mir eine Bitte um Rückruf auf die Mailbox gesprochen wird und ich dann anrufe, geht in 9 von 10 Fällen entweder niemand an das Telefon oder es ist besetzt. Also nehme ich das Gespräch lieber gleich an. Das spart Zeit und Nerven.

The European: Es gibt unzählige Ratgeber zum Thema­ Zeitmanage­ment, die z.B. To-do-Listen empfehlen.­ Wie organisieren Sie Ihre Arbeit?
Bosbach: In den Sitzungswochen bekomme ich von meinem Büro jeden Abend einen genauen Ablauf des nächsten Tages mit Terminen, Themen, Zeiten­ und Orten. Genauso verfahre ich selber zu Hause:­ Jeden Abend, bevor ich das Licht ausmache,­ schreibe ich mir eine Liste mit Terminen und ­Arbeiten auf und zwar genau in der Reihenfolge, wie ich sie erledigen muss.

The European: Hinter Zeitmanagement steckt der wirtschaftlich geprägte Gedanke, dass Zeit eine knappe Ressource ist. Ist dieser Umgang mit Zeit etwas Gutes?
Bosbach: Ja, denn im Grund ist es mit der Zeit wie mit Grund und Boden: Beides ist nicht vermehrbar, also muss die Nutzung besonders klug sein. Deswegen staune ich auch manchmal über teilweise kuriose Debatten, die wir in Deutschland über die Nutzung von Zeit führen.

The European: Welche?
Bosbach: Z.B. über die Nebentätigkeiten von Abgeordneten. Wenn ein Abgeordneter sagt, dass er am Wochenende beim Golfspielen war oder im Thermalbad gelegen hat, denken doch die meisten: „Auch der Abgeordnete muss mal Freizeit haben.“ Dafür muss sich niemand rechtfertigen. Aber wenn ein Abgeordneter am Wochenende neben seinem Mandant privatwirtschaftlich arbeitet, hat das für viele sofort ein Geschmäckle. Da gibt es viele kritische Reaktionen nach dem Muster: „Wieso haben Sie neben Ihrer Mandatsausübung überhaupt noch Zeit, irgendetwas anderes zu machen?“ Mit anderen Worten: Lässt der Abgeordnete in der freien Zeit die Seele baumeln, gilt das als politisch korrekt. Wenn er in der gleichen Zeit arbeitet und mit dieser Arbeit auch noch Geld verdient, muss man sich sofort rechtfertigen.

„Manchmal spüre ich: es geht nicht weiter“

The European: Sie arbeiten nebenher als Anwalt.
Bosbach: Ich wollte mich ganz bewusst nie ausschließlich von der Politik abhängig machen. Abgesehen von meiner Referendarzeit war ich ja auch nie Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes mit einem Rechtsanspruch, nach Ausscheiden aus dem Mandat wieder auf einen bestimmten Arbeitsplatz oder Dienstposten zurückkehren zu können. Daher war ich neben meiner Abgeordnetentätigkeit 20 Jahre lang auch noch in einem geringen Maße anwaltlich tätig. Dass die Mandatsausübung im Mittelpunkt gestanden hat, ist ganz selbstverständlich, dennoch wollte ich den Abgeordnetenberuf nie komplett aufgeben. In den 22 Sitzungswochen in Berlin muss man sich sowieso zu 100% auf sein Mandat konzentrieren, aber in sitzungsfreien Wochen konnte ich schon an dem einen oder anderen Tag einige Stunden anwaltlich tätig sein.

The European: Sie haben sich selbst mal als „pflichtbewussten Preußen“­ ­bezeichnet. Sie gelten als überaus fleißig, aber welchen Wert hat für Sie Müßiggang?
Bosbach: Ich arbeite gerne, das war schon immer so. Auf der anderen Seite­ bewundere ich Menschen, die sorglos in den Tag hinein leben können – diese Gabe hat mir der liebe Gott leider nicht auf meinen Lebensweg mitgegeben.

The European: Können Sie gar nicht abschalten?
Bosbach: Im Urlaub kann ich schon gelegentlich die Seele baumeln lassen und mich mit anderen Dingen beschäftigen als nur mit der ­Politik. Ich mache gerne und viel Sport. Aber komplett loslassen von der Politik kann ich auch im Urlaub nicht. Ansonsten könnte ich nach meiner Rückkehr die Arbeit überhaupt nicht mehr bewältigen. Ich arbeite ja nicht an einem Fließband. Die Arbeit geht im Urlaub nicht einfach an mir vorbei, sondern wird auf meinem Schreibtisch gestapelt.

The European: Sie sind unheilbar an Krebs erkrankt. Hat sich Ihr persönliches Verhältnis zur Zeit seit der Diagnose gewandelt?
Bosbach: Leider muss ich mir seit einigen Jahren aus ­gesundheitlichen Gründen Auszeiten nehmen, die ich mir lieber nicht gönnen würde. Die Therapie kostet viel Kraft. Manchmal spüre ich auch: Im Moment geht es nicht weiter. Dann mache ich nicht erst um Mitternacht Schluss, sondern schon um 19.00 oder 20.00 Uhr, und habe deswegen auch kein schlechtes Gewissen. Im ­Übrigen musste ich meinen Reiseaufwand auf ein Minimum reduzieren. Und am Ende des Jahres werde ich sogar eine eiserne Regel brechen, die ich 20 Jahre lang eingehalten habe.

The European: Jetzt sind wir gespannt.
Bosbach: Sie lautete: Nie mehr als eine Woche Urlaub am Stück. Jetzt fahre ich übers Jahresende doch ­tatsächlich knapp zwei Wochen gemeinsam mit meiner Familie und Freunden wie Reiner ­Calmund nach Thailand in den Urlaub.

The European: Mit Reiner Calmund?
Bosbach: Ja, er ist wirklich ein guter Freund und großer Thailand-Experte und -Liebhaber.

The European: Haben Ihre Ärzte Ihnen nicht geraten, stärker ­zurückzufahren?
Bosbach: Die Ärzte haben sich wirklich redlich Mühe gegeben, mir gute Ratschläge mit auf den Weg zu geben: Ich solle nicht mehr rauchen – ich habe allerdings noch nie geraucht. Ich solle mehr Sport treiben – ich habe immer Sport getrieben. Ich müsse jetzt auch mehr auf meine Ernährung achten – meine Ernährung hatte ich schon umgestellt. Da haben sie mir gesagt: „Machen Sie einfach das, was Ihnen Spaß macht.“ Und genau das tue ich. Außerdem wäre ich nicht gesünder, wenn ich jetzt den ganzen Tag auf dem Sofa sitzen würde. Und glücklicher mit Sicherheit auch nicht.

The European: Versuchen Sie wenigstens, Ihre Zeit trotz Arbeit besser zu nutzen?
Bosbach: Seit einiger Zeit habe ich ganz bewusst Lücken in meinem Terminkalender, die der Familie, meinen Freunden oder dem Sport gehören. Da lasse ich mir dann auch, ganz anders als früher, keine kurzfristigen Termine mehr reindrücken. Vor allem dann, wenn es um gemeinsame Zeit mit den Kindern geht. Weil ich genau weiß, diese Zeit ist dann nicht mehr nachholbar.

„Jetzt ist wirklich alles ­gesagt, nur noch nicht von jedem“

The European: Sie haben in Anlehnung an Max Weber einmal ­gesagt, in der Politik müsse man nicht nur dicke Bretter bohren, sondern sich „durch ganze Wälder fräsen“. Besteht Politik aus viel Zeitverschwendung?
Bosbach: In den Sitzungswochen muss ich leider jeden Tag an Sitzungen teilnehmen, die man auch völlig­ problemlos in der Hälfte der Zeit durchführen könnte. Oft denke ich: „Jetzt ist wirklich alles ­gesagt, nur noch nicht von jedem.“ Ich bewundere oft Kolleginnen und Kollegen, die in der Lage sind, einen einzigen Gedanken so breit auszuformulieren, dass die Wortmeldung gefühlte zehn Minuten dauert.

The European: Der Umgang mit Zeit ist in der Politik für die Demokratie relevant. Kurz vor der Sommerpause wurde zum Beispiel das umstrittene EEG-Gesetz von der Bundesregierung so kurzfristig ins Parlament gebracht, dass kein Abgeordneter die Vorlage­ wirklich lesen konnte.
Bosbach: So ist es. Ich könnte auch ein weiteres Beispiel nennen, die Entscheidung zum ESM. Da haben wir die Beratungsunterlagen, knapp 300 Seiten, an einem Sonntagnachmittag bekommen. Dienstags ab 15:00 Uhr musste entschieden werden. Der dazwischen liegende Zeitraum war eigentlich viel zu klein, um alle Unterlagen, Zahlen, Daten und Fakten gründlich studieren zu können. Die Zahl der Kolleginnen und Kollegen, die die ­gesamte Vorlage gelesen haben, bevor sie ihre Hand gehoben haben, dürfte überschaubar sein.

The European: Spätestens da wir der Umgang mit Zeit zur Demokratiefrage.
Bosbach: Ja, zumal jede Bundesregierung gegenüber uns Parlamentariern einen großen Wissensvorsprung hat, den wir in kurzer Zeit niemals aufholen können. Jedenfalls nicht diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die durch ihre Mitgliedschaft in bestimmten Fachausschüssen ebenfalls einen Wissensvorsprung haben.

The European: Ist „Wir haben doch keine Zeit“ ein Totschlagargument?
Bosbach: Jedenfalls ein schlagendes Argument: Stellen Sie sich doch bitte einmal vor, die Regierung sagt: „In wenigen Stunden öffnet die Börse in ­Tokio. Wenn das Parlament jetzt nicht genau das ­beschließt, was die Regierung vorschlägt, sind die Auswirkungen auf den Weltfinanzmärkten katastrophal.“ Welcher Parlamentarier sagt denn dann noch der Bundeskanzlerin von Angesicht zu ­Angesicht: „Moooment. Ich brauch jetzt erst einmal ein paar Tage, um die Unterlagen gründlich zu lesen, und dann debattieren und entscheiden wir in aller Ruhe?“ So eine Situation habe ich in 20 Jahren Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag noch nie erlebt.

The European: Keiner?
Bosbach: Keiner! Das wird auch in Zukunft nicht passieren. Auch wenn es eigentlich, gerade unter den von Ihnen erwähnten Demokratiegesichtspunkten, wichtig wäre.

The European: Die Politik beschleunigt sich auch deshalb, weil Politiker selbst versuchen, die knappe Zeit der Menschen bestmöglich zu nutzen. Die Aufmerksamkeit der Wähler ist begrenzt, deshalb findet ein kleinteiliger Kampf darum statt.
Bosbach: Wir werden nicht nur subtil unter Druck gesetzt, wir setzen uns auch selber unter Druck. Beispiel: Kaum ist das Urteil eines Gerichtes verkündet, werden wir sofort zu den Auswirkungen gefragt – obwohl noch niemand auch nur die Chance hatte, neben dem Urteilstenor die Urteilsgründe zu lesen und aufzuarbeiten. Aber man soll selbstverständlich sofort Stellung nehmen und wer dieser Aufforderung nicht nachkommt, wird in den Medien nicht vorkommen. Eine Stellungnahme wird prompt erwartet, Zeit zum Studium oder gar zum Nachdenken gibt es in derartigen Fällen nicht.

The European: Und wie setzten Sie sich selbst unter Druck?
Bosbach: Wir glauben zu oft, wir müssten immer die Ersten oder wenigstens die Zweiten sein. Ich versuche das zwar zu vermeiden, aber gelegentlich erliege auch ich dieser Versuchung. Dennoch gilt: Entweder ich kann eine sinnvolle Auskunft geben und meine Haltung zumindest einigermaßen plausibel erläutern, oder ich verzichte auf eine Stellungnahme. Auch wenn es mir manchmal schwerfällt.

The European: Wie wirkt die allgemeine Beschleunigung?
Bosbach: Die ständige Erhöhung der Umdrehungszahl führt dazu, dass Emotionen und Meinungen in der politischen Debatte und Entscheidungsfindung eine immer größere Rolle spielen, ruhige und sachliche Informationen treten dahinter zurück.

The European: Sie reden sehr offen über Ihre Krankheit. Welche Auswirkung hat es auf Sie und Ihr Umfeld, dass die Uhr – mit Verlaub – so laut tickt?
Bosbach: Bei uns zu Hause ist das überhaupt kein Thema, und ich möchte auch gar nicht, dass das zum Thema gemacht wird. Die Lage ist, wie sie ist, und wenn es nichts Neues gibt, warum sollte ich dann darüber sprechen? Von mir hat es auch noch ­keine Pressemeldung zu meinem Gesundheitszustand gegeben, und es wird auch nie eine geben. Ich werde danach gefragt und antworte offen und ehrlich. Das ist alles. Außerdem möchte ich gar nicht in erster Linie als Patient wahrgenommen werden, sondern als Politiker und Mensch.

„Ich hatte Sorge, dass einige denken, ich sei nicht mehr leistungsfähig"

The European: Es gilt eigentlich als Tabu, als Politiker über Schwächen zu reden.
Bosbach: Ich hatte auch die Sorge, dass einige denken könnten, ich wäre nicht mehr leistungsfähig. Aber die Reaktionen waren genau umgekehrt. Der eine oder andere fragt, warum ich mir das noch antue oder warum ich nicht andere Prioritäten setzte. Das ist in Ordnung, die Fragen sind legitim, aber es ist meine Entscheidung.

The European: Aber?
Bosbach: Die Aussichten sind heute andere als bei der Entdeckung der Erkrankung. Das führt dazu, dass ich bei der langfristigen Terminplanung viel vorsichtiger bin als noch vor zwei oder drei Jahren.

The European: Auch nach Bekanntwerden Ihrer Krankheit sind die Anfragen nicht weniger geworden?
Bosbach: Nein. Mindestens einmal am Tag kommt es vor, dass ich herzhaft lache, weil mir jemand schreibt: „In Ihrer Situation hätte ich vollstes Verständnis dafür, wenn Sie nicht …“ – und dann folgt die Anfrage.

The European: Was sind die Größenordnungen?
Bosbach: Pro Jahr erreichen mich etwa 10.000 Einladungen und Terminanfragen aus dem ganzen Bundesgebiet. Ich kann vielleicht zehn Prozent der Einladungen annehmen, mehr nicht. Früher war die Zahl wesentlich höher.

The European: Wie wäre es mit einem Plädoyer für mehr Langsamkeit?
Bosbach: Langsamkeit ist vielleicht der falsche Begriff, weil damit Trägheit einhergeht. Entschleunigung ist richtiger: dass man sich mehr konzentriert, dass man sich etwas mehr Zeit gönnt. Zum Lesen. Zum Hinterfragen. Um die Probleme, die man als Politiker lösen soll, wirklich zu durchdringen. Dafür brauchst du Ruhe und Muße. Je höher die Drehzahl ist, desto größer ist die Gefahr von Flüchtigkeitsfehlern.

The European: Angela Merkel soll von Annegret Kramp-Karrenbauer während der Koalitionsverhandlungen besonders angetan gewesen sein, weil sie in den Pausen einfach die Füße hochgelegt und geschlafen hat, während alle anderen immer weiter diskutiert haben. Besonnenheit ist also auch eine politische Qualität, oder?
Bosbach: Völlig richtig. Aber sehen Sie, was daraus wurde. Frau Merkel hat gesagt, dass ihr Frau Kramp-Karrenbauers Ruhe und Gelassenheit in den Koalitionsverhandlungen imponiert haben. Der Erste schreibt: „Angela Merkel hält Frau Kramp-Karrenbauer für eine geeignete Nachfolgerin.“ Der Nächste macht aus dieser Geschichte: „Angela Merkel schlägt Frau Kramp-Karrenbauer als Nachfolgerin vor.“ Der Übernächste setzt noch einen drauf und schreibt: „Frau Kramp-Karrenbauer wird Angela Merkel in allernächster Zeit ablösen.“ So wird aus Besonnenheit wieder Beschleunigung.

The European: Können Sie in Stresssituationen immer Ruhe bewahren?
Bosbach: Ich werde komischerweise gerade in besonders turbulenten Situationen ganz ruhig. Warum das so ist, weiß ich auch nicht. Ich erinnere mich gut an einen Flug durch den Grand Canyon. Es war im Sommer, beim Start war das Wetter wunderschön. Wir sind dann in ein unglaublich schweres Gewitter geraten. Die kleine Maschine ist hin und her gehüpft, links und rechts zuckten die Blitze. Ich bin ganz ruhig geworden, vermutlich weil ich wusste, dass ich sowieso nichts ändern kann. Solche Situationen hatte ich schon einige Male in meinem Leben. Wenn man weiß: Es ist schlimm, aber man kann es nicht ändern, wird es auch durch Nervosität nicht besser. Das gibt einem ein gewisses Maß an allgemeiner Gelassenheit.

Außerdem in der Debatte:
Rüdiger Safranski: „Der Erzähler ist der Herr der Zeit“
Alexander Kluge (erscheint am Freitag)

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Dieser Beitrag stammt aus der „The European“-Printausgabe 4/2014.

Darin geht es u.a. um Hitler: Wir haben den größten Verbrecher aller Zeiten zur Popfigur gemacht. Was dieses „Hitlertainment“ über uns verrät, debattieren u.a. Timur Vermes und Ernst Nolte. In weiteren Debatten geht es um den gerechten Krieg (u.a. mit Egon Bahr) und das Ende der Globalisierung (u.a. mit Thomas Piketty).

Sie können es hier direkt bestellen.

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