Der ehemalige Direktor (1973-2006) des Instituts für Sexualwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist Arzt und Soziologe und gilt als Begründer der deutschen Sexualmedizin. Sigusch ist weltweit einer der renommiertesten Sexualforscher. Zuletzt veröffentlichte er u. a. die Bücher „Sexuelle Störungen und ihre Behandlung“ (2007), „Geschichte der Sexualwissenschaft“ (2008) „Personenlexikon der Sexualforschung“ (mit Günter Grau, 2009) sowie „Auf der Suche nach der sexuellen Freiheit“ (2011).
Zuletzt aktualisiert am 21.12.2011
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Die neosexuelle Revolution hat alles scheinbar vereinfacht: Männer sind untreue Frauenbefruchter und Frauen-Gene zwingen zu Monogamie. Doch wer genauer hinguckt, stellt fest, dass Steinzeitreflexe heute nicht mehr als Begründung gelten können.