Der Arzt und Soziologe (Jahrgang 1940) war von 1973 bis 2006 Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt a.M. Er gilt als Pionier der deutschen Sexualmedizin und Begründer der Kritischen Sexualwissenschaft. Sigusch studierte Medizin, Psychologie und Philosophie. Seit seiner Emeritierung berät und behandelt er in der Praxisklinik Vitalicum in Frankfurt. Zuletzt erschien von ihm „Auf der Suche nach der sexuellen Freiheit“ (2011).
Zuletzt aktualisiert am 01.08.2012
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Sexuell völlig frei, sehnen sich die Protagonisten in „Shades of Grey“ letztendlich doch nach Liebe und Vertrauen. Die weibliche Emanzipation gefährdet das nicht, dafür sind jetzt die Männer gefragt.
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Die neosexuelle Revolution hat alles scheinbar vereinfacht: Männer sind untreue Frauenbefruchter und Frauen-Gene zwingen zu Monogamie. Doch wer genauer hinguckt, stellt fest, dass Steinzeitreflexe heute nicht mehr als Begründung gelten können.