Vicky Amesti, Jahrgang 1988, studiert Sozial- und Erziehungswissenschaften im Ruhrgebiet. Parallel dazu bloggt sie seit 2008 auf „Les petits Plaisirs“ über erotische Themen – unter besonderer Berücksichtigung feministischer Perspektiven – und rezensiert regelmäßig erotische Bücher. Beiträge über SM hat sie in verschiedenen Magazinen publiziert.
Zuletzt aktualisiert am 30.04.2013Das romantische Ideal suggeriert, dass es im Leben immer nur den Einen oder die Eine gibt. Aber selbst bei Romeo und Julia wäre nach zwei Jahren nicht mehr viel Leidenschaft übrig gewesen.
Eigentlich wollte ich mich nicht an der Sexismus-Debatte beteiligen. Dann kam Gerhard Amendt. Eine Replik auf seine Behauptung, Feminismus zerstöre die Erotik.
Kann zu viel Nähe eine Beziehung zerstören? Nicht zufällig hält sich dieser Mythos so hartnäckig wie der Reiz des Unbekannten. Ein Erklärungsversuch.
Unsere Gesellschaft müht sich ab, für die Sexualität eine gemeinsame Sprache zu finden. Versucht man es dennoch, bleibt zumeist eine sprachliche Leerstelle.
Der Arzt entscheidet, ob es die Pille danach gibt. Emanzipierten Frauen darf das nicht recht sein.
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„Shades of Grey“ beschreibt Erotik aus weiblicher Sicht – das ist gut. Um tatsächlich sexy und emanzipiert zu sein, mangelt es der Protagonistin jedoch an einer wichtigen Eigenschaft.