Schönheit ist zu einem Gebot geworden – sie ist kein Vergnügen mehr. Susie Orbach

Die Grünen fordern Wahlkampfhilfe von den Kirchen!

Die Grünen in NRW bangen um ihre Pfründe. In ihrer Not hat Ministerin Löhrmann ihren Haustürwahlkampf unterbrochen, um einen „Weckruf“ abzusetzen. Die Kardinäle Marx und Woelki, sowie Bischof Bedfort-Strohm werden diesem Hilferuf sicher Folge leisten und für die Grünen beten.

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Die ökologisch superkorrekten und die gerechte Sprache eifrig nutzenden Menschen in diesem Land sind Kernklientel der Partei, die mit Waldsterben und Brokdorf-Protesten ihre Fundierung bekam. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Grünen in NRW bangen um ihre natürlich längst erworbene Pfründe. In ihrer Not hat Ministerin Löhrmann ihren Haustürwahlkampf unterbrochen, um einen „Weckruf“ abzusetzen.

Adressat des „Weckrufs“, ist die rot-grüne Wählerklientel in Nordrhein-Westfalen. Wähler, „die zwischen SPD und Grünen schwanken“. Denen müsste klargemacht werden, dass nach der Wahl CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet neben Hannelore Kraft am Kabinettstisch sitzen könnte. Dieser Weckruf gehe auch an Flüchtlingsinitiativen, Kirchen, Natur- und Umweltinitiativen, die von Löhrmann aufgefordert werden, die Schreckensbotschaft ins Land zu tragen, eine Partei könnte regieren, die das Wort „christlich“ im Namen trägt.

Die Kardinäle Marx und Woelki, sowie Bischof Bedfort-Strohm werden diesem Hilferuf sicher Folge leisten und für die Grünen beten. Für die Kirchgänger, die überwiegend keine Grünen-Wähler sind, ist die dreiste Aufforderung Löhrmanns, Wahlkampfhilfe von den Kirchen zu bekommen, eine Zumutung.

Quelle: Vera Lengsfeld

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Claudia Roth, Florian Herrmann, Kaufhaus des Guten.

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