Generalisierungen sind weder hilfreich, noch angebracht. Ali Kizilkaya

No-Go-Aeas heißen jetzt Gefahrengebiete

In Dortmund gibt es Stadtteile, wo sich die Polizei nicht mehr hingetraut. Die Krawalle in den Vororten von Paris zeigen, was aus Gefahrenzonen wird: Bürgerkriegsgebiete.

Nein, No-Go-Areas gibt es in Dortmund nicht. Wenn die Polizei das offiziell sagt, dann wird es sicher stimmen. Aber angesichts dessen, was sich am Samstag abend in der Dortmunder Nordstadt ereignet hat, kommen der Westfalenpost Zweifel. Wie es aussieht, gibt es dort Bereiche, die „auch für Polizisten echte Gefahrenzonen“ sind.

Über die ethnischen und kuturellen Hintergründe der Männer, die völlig enthemmt zwei Polizeibeamte ins Krankenhaus geprügelt haben, schweigt sich die Westfalenpost übrigens aus. Vielleicht, weil eine Erwähnung gemäß Richtlinie 12.1 des Deutschen Pressecodex Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Die Krawalle in den Vororten von Paris zeigen, was aus Gefahrenzonen wird: Bürgerkriegsgebiete.

Quelle: Vera Lengsfeld

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Egidius Schwarz, Sahra Wagenknecht, Boris Palmer.

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