Hamburg ist Herkunft, Berlin Begeisterung. Seit 2003 lebt Thore Schröder in der Hauptstadt. Nach seinem Studium der Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität und in Barcelona, verschlug es ihn auf den Boulevard zur BZ. Nach seinem Volontariat an der Axel Springer Akademie und einem Arbeitsaufenthalt bei Haaretz in Israel ist er seit 2011 Redakteur bei der BZ am Sonntag. Trotz allem Ärger: Das Leben in Berlin empfindet er immer noch als Privileg.
Zuletzt aktualisiert am 29.11.2011In Berlin herrscht offensichtlich Narrenfreiheit: Ob das desaströse Katastrophenmanagement beim Fußballverein Hertha BSC oder bei der Posse um den neuen Flughafen, der nun doch erst 2013 kommt.
In der Berliner SPD bahnt sich ein Konflikt an, den die Bundespartei gerne erst später führen würde. Die Parteioberen sind not amused, wird doch die Harmonie der Sozialdemokraten empfindlich gestört.
Der Flughafen Tempelhof ist Geschichte und Berlin um eine riesige Freifläche reicher. Ideen für die Nachnutzung gibt es viele. Da ist Streit vorprogrammiert.
In den Streit um den Umbau des Berliner Mauerparks kommt Bewegung. Bald wird der Park zu einem Symbol der Wiedervereinigung, wenn dort, wo früher der Schießbefehl galt, Ost und West gemeinsam rodeln und grillen.
Linke Proteste gegen Projekte wie das BMW Guggenheim Lab wollen Mieterhöhungen verhindern – letztlich erreichen sie das Gegenteil.
Es sind nicht nur Kampfhunde, die beißen. Doch eine Regulierung der Hundehaltung überfordert so manche Hauptstädter.
Es geht voran und zwar mit Bus und Bahn. Wo in Hamburg noch artig Platz gemacht wird, erfreut sich der Berliner an seiner eigenen Schnauze. Hauptsache, es wird nicht langweilig.
Bei den Querelen rund um den neuen Hauptstadt-Flughafen BER blicken nur noch Insider durch. Mittlerweile ist das Projekt für viele Berliner ein Ärgernis – da hilft auch kein Basta des Regierenden Bürgermeisters.
Rund ums Brandenburger Tor werden gerne und viele Veranstaltungen ausgetragen. Das bringt immer Beeinträchtigungen mit sich. Auf die vielen anderen Freiflächen der Stadt wird aus vorauseilendem Gehorsam trotzdem nicht ausgewichen.