Der Autor studierte in Regensburg und München Politikwissenschaft, Geschichte und Volkswirtschaftslehre. Er ist zudem Absolvent des Institut d’Etudes Politiques de Paris. Schiller arbeitete u.a. als Projektmitarbeiter für die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und als Referent für Außen- und Europapolitik in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Von 2007 bis Sommer 2011 leitete er das Regionalprogramm Maghreb der Konrad Adenauer Stiftung mit Sitz in Rabat/ Marokko.
Zuletzt aktualisiert am 25.01.2012
Die Wahlen in Frankreich sind ein Denkzettel für den bisherigen Amtsinhaber Sarkozy. Jetzt muss Nachfolger Hollande die Handlungsfähigkeit des Landes mit den Parlamentswahlen im Juni so rasch wie möglich herstellen.
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Die Ansprüche der Franzosen an den Staat sind groß – umso größer ist da die Angst vor EU und Globalisierung. Wer von diesen Entwicklungen nicht profitiert, wählt rechts.
Manchmal muss man auch mit Autokraten reden, selbst wenn es wehtut. Deshalb ist die Kritik an der bisherigen Politik des Westens mit Ägypten und Co. heute wohlfeil – doch die Debatte hat eine unschöne Schlagseite.
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Der Umbruch in der arabischen Welt hat uns alle überrascht. Der Wandel wird sich auch 2012 fortsetzen und niemand weiß, in welche Richtung sich die Dinge entwickeln werden. Tunesien könnte eine Vorreiterrolle einnehmen.
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Die neuen Machthaber in den arabischen Ländern bestätigen oftmals die Ängste im Westen. Doch der Umgang mit den Islamisten braucht lediglich Nüchternheit und klare Grundsätze.