„Erst haben die Menschen das Atom gespalten, jetzt spaltet das Atom die Menschen.“ Gerhard Uhlenbruck
Der ehemalige CDU-Politiker ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Zukunft Berlin“. Volker Hassemer war 13 Jahre lang Senator in Berlin: von 1981 bis 1983 sowie 1991 bis 1996 für Stadtentwicklung und Umweltschutz und dazwischen, von 1983 bis 1989, für Kulturelle Angelegenheiten. In seine Zeit als Senator für Kulturelle Angelegenheiten fielen zwei Großereignisse: das Stadtjubiläum „750 Jahre Berlin“ (1987) und die „Kulturstadt Europas“ (1988). In den Jahren 1996 bis 2002 war Hassemer Geschäftsführer von „Partner für Berlin“. Hassemer hat 1967 in Rechtswissenschaften promoviert.
Der promovierte Kommunikationswissenschaftler beschäftigt sich mit der Wirkung von Kommunikation und der politischen Kultur in der Berliner Republik. Als Redenschreiber, Berater und Wahlkampfmanager hat er für verschiedene Spitzenpolitiker gearbeitet. Im September 2011 erscheint im Klett-Cotta Verlag sein Buch “Die erregte Republik. Wutbürger und die Macht der Medien”.
Der CDU-Politiker ist stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement im Bundestag und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Sport und Ehrenamt der CDU/CSU-Fraktion. Riegert trat der CDU 1984 bei und ist seit 1992 Abgeordneter im Bundestag. Der Diplom-Verwaltungswirt und Kriminaloberkommissar ist unter anderem Vorsitzender des Kreisbehindertenrings Göppingen und Stellv. Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Bürger für Bürger. 2008 wurde Riegert das Bundesverdienstkreuz am Bande verlieren.
Der Grünen-Politiker ist seit Januar 2007 Oberbürgermeister von Tübingen. Palmer wurde 2001 erstmals in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Er war Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Verkehr sowie umwelt- und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. In dieser Funktion gehörte er zu den profiliertesten Kritikern des Verkehrs- und Städtebauprojektes Stuttgart 21. Palmer übernahm die Führungsrolle der Projektgegner in den Schlichtungsgesprächen zu diesem Thema. Er wird dem realpolitischen Flügel der Grünen zugerechnet.
Jedes Ding hat zwei Seiten. Auch 2012 wird guter Journalismus beide beleuchten; und zwar immer abwechselnd, damit uns nicht langweilig wird.
Politische Debatte im Internet funktioniert nicht. Unser Autor hat mit seinen Lesern ganz spezielle Erfahrungen gemacht.
Die Politik schlägt sich im Angesicht der aktuellen Proteste auf die Seite der Demonstranten. Weil sie jedoch Mitschuld an der Lage trägt, ist dies nichts als heuchlerischer Populismus.
Der Wutbürger hat in NRW Konjunktur – jetzt darf er sogar Polizist spielen. Das klingt nach Satire, ist aber durch die Aktion des NRW-Innenministers bittere Realität geworden.
Eine Nazi-Demo an Heiligabend provoziert die üblichen Lichterketten, und eine Stadt steht auf. Aber wer hat dem Sarrazin dann seine Bücher weggekauft?
Immer lauter scheinen sich die Menschen im Netz zu ereifern, immer drastischere Geschütze werden aufgefahren. Die Fragen gehen dabei oft haarscharf am Kern der Probleme vorbei. Deutschland braucht die diskursive Abkühlung.