„Der Terrorismus wird es nicht soweit bringen, dass wir unsere Werte selber in Frage stellen.“ Gerhard Schröder
Showdown am 22. April: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg muss vor den Untersuchungsausschuss. Nach den Aussagen des Generalinspekteurs Schneiderhan und des Staatssekretärs Wichert ist der CSU-Politiker am Zug. Es ist fraglich, ob zu Guttenberg überhaupt noch tragbar ist.
Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg hat in der Kunduz-Affäre das Ruder herum gerissen und schlägt einen neuen Kurs ein. Auch wenn seine Richtungswechsel intellektuell unüberschaubar sind, kann er sich bei der Navigation an das politische Firmament halten. So gerne die Opposition auch Mann über Bord hören würde.
Der Verteidigungsminister wird angezählt, ist aber noch nicht k.o. Die SPD will Karl-Theodor zu Guttenberg zum Rücktritt zwingen. Dazu bietet ihr der Untersuchungsausschuss zur Kundus-Affäre die geeignete Bühne. Die Linke macht da aber nicht mit.