Werbung für Türken ist anders, weil Türken anders sind. BEYS ist eine Werbeagentur, die Werbung für Türken macht. Auf der Suche nach der Frage, wie der türkische Mann ist, besuchte Benno Müchler den Gründer von BEYS Burhan Gözüakça.
Der 1957 in Köln geborene Schriftsteller wurde mit seinem Roman „Der Schwarm“ (2004) weltberühmt. Vor seiner Zeit als Buchautor studierte er Kommunikationswissenschaft und war in der Werbebranche tätig.
Das klassische Musikfernsehen hat seine eigene zeitgemäße Interpretation verschlafen. Die technischen Möglichkeiten des Internets allein sind allerdings noch kein Ersatz. Eine Bestandsaufnahme.
Die Werbung zeigt uns immer häufiger Tiere als die besseren Menschen. Warum eigentlich?
Inzwischen nerven redaktionelle Fernsehbeiträge schon, da sie das schön bunte Werbefernsehen mit all seinen Verheißungen unterbrechen. Vielleicht gelingt es uns ja so, unsere Wirtschaft anzukurbeln. Dadadadadaa. Dadadadaaa.
Nicht jeder Schauspieler kann einen Oscar bekommen. Das Gros der TV-Menschen muss sich mit der Verkündung des Wetters und anderen Widrigkeiten herumärgern. Die kennen Sie doch, die Schattensterne …
Der Treppenlift scheint in den Himmel zu schweben. Es geht aber nur in die erste Etage. Der Spot für den Gehersatz markiert die Zielgruppe fürs Programm. In dem Fall des ZDF. Durchschnittsalter um die 60, höher als das Mittel der Bevölkerung. Und nicht relevant für Fernsehwerbung. Jedenfalls laut Kommerzstrategen. Außer für Treppenlifte und dritte Zähne.
Facebook vergrault mit seiner Datenschutzpolitik immer mehr User. Grünen-Politiker Malte Spitz hat zum Protest in der Community aufgerufen – mit Erfolg. Rund 65.000 Nutzer quittieren den Abbau des Datenschutzes mit dem Beitritt zur Gruppe: Facebook Privacy Control – Now!
John McClane, alias Bruce Willis, war ein typischer Held der 80er Jahre: runtergekommen, Feinripp-Shirt und – als wichtigstes Accessoire – ständig eine glühende Kippe im Mundwinkel. Heute sind die Glimmstängel von der Kinoleinwand so gut wie verschwunden. Trotzdem sollte ein Staat seinen Bürgern nicht die Freiheit nehmen, Räume zum geselligen Qualmen zu schaffen.
Hört man Datenschützern zu, könnte man meinen, der Teufel selbst habe personalisierte Werbung als Geißel der Menschheit erfunden. Doch jeder von normaler Massenwerbung malträtierte Konsument weiß es natürlich besser, denn ohne Pinkelpause macht der schönste Fernsehfilm keinen Spaß.