Wer dem Kalorienrausch und der Rührseligkeit entgehen will, der kann zu Gilbert Keith Chesterton greifen. Der Erfinder von “Father Brown” schrieb einige der schönsten Geschichten und Essays über Weihnachten.
Der Heilige Abend ist zur Krise geworden, weil er Ansprüche erfüllen soll, die er nicht erfüllen kann: ein Plädoyer für weniger Besinnlichkeit und mehr Besinnung, weniger Vorweihnachtszeit und mehr Weihnachten.
Das Alltagsleben ist oft mühsam und bisweilen sogar langweilig. Um sich diesem Rhythmus zu entziehen, sollte man sich das Übernatürliche als Ruhepunkt suchen.
Passend zur kalten Jahreszeit beginnt es nun in den deutschen Städten zu weihnachten. Da kann man schon mal in Erklärungsnot kommen, wenn man die Geschichte der Geburt Jesu mit dem alljährlichen Konsumrausch in Einklang zu bringen versucht. Außerdem: was am besten bei Halsschmerzen hilft und warum die Bibel auch heute noch spannende Lektüre sein kann.
Weihnachten steht an, da ist es an der Zeit, die Wünsche niederzuschreiben. Die wichtigen, die nützlichen und schließlich die, die von Herzen kommen.
Adventszeit, Einkaufszeit. Für jeden Freund und jede Freundin soll das perfekte Geschenk herauskommen. Was man dabei nicht vergessen darf: Es gibt Wichtigeres, als durch die Kaufhäuser zu pendeln. Der Advent lehrt uns auch die Wertschätzung unserer Liebsten.
Auch in der Adventszeit regiert die Lautstärke. Lärm ist die Normalität unseres Umgangs miteinander geworden. Gute Politik aber müsste das Schweigen aushalten: Plädoyer für eine akustische Ökologie.