E-Books kauft man nicht im Buchladen, sondern ganz bequem vom Computer aus. Für den deutschen Buchhandel bedeutet das unbequeme strukturelle Umstellungen. Was muss passieren, damit “Kindle” und Co den herkömmlichen Buchladen nicht aus unseren Stadtlandschaften verschwinden lassen?
Mehr als ein halbes Jahrtausend ist es her, dass Johannes Gutenberg in Mainz den Buchdruck erfand. Über 500 Jahre also hat uns diese Technik – wenngleich sie immer weiterentwickelt wurde – gut gedient. Mit der Einführung der digitalen E-Books könnte sie nun ins Hintertreffen geraten. Muss sie aber nicht.
Der Abgesang auf die Printmedien gehört mittlerweile zum guten Ton. Von wegen! Die Strahlkraft des Produkts ist ungebrochen. Die Geschichte eines möglichen Comebacks.
Umzingelt von iPhone-Apps und dem Sony Reader hielt sich das Buch auf der Frankfurter Messe tapfer. Jetzt sorgt ausgerechnet der Musiker Nick Cave dafür, dass sich das Blatt irgendwann wendet.
Die Lesegewohnheiten werden sich weiter Radikal verändern. Technik dringt durch Kürzestromane, Prosaminiaturen und SMS-Romane weiter in unseren Alltag ein. Das gedruckte Buch aber bleibt.
Wird das E-Book das Buch verdrängen? Und wie können die Verlage mit diesem neuen Wirtschaftsfaktor umgehen, um sich zukunftsträchtig positionieren?
Immer mehr Autoren finden ihre Leser ohne die Hilfe etablierter Verlage und Institutionen. Sie versuchen sich an moderner Technik, finden neue Partner, schmieden überraschende Koalitionen. Es ist eine aufregende neue Welt.
Google-Guru Jeff Jarvis im Gespräch mit Alexander Görlach. Das Video wurde auf dem Digital-Life-Design-Event des Burda-Verlags in München aufgenommen.
Der Google-Sprecher Kay Oberbeck im Gespräch mit Alexander Görlach. Die Aufnahme entstand auf dem Digital-Life-Design-Event des Burda-Verlags in München.
Verlage sollten sich in Zukunft zu Dienstleistern wandeln und vor allem ihre lokalen Communitys ausbauen und diese mit allem bedienen, was sie sich wünschen. Eins passt da ganz sicher nicht dazu: Geld für Inhalte verlangen.