Der 1947 in Detroit, Michigan geborene Politiker ist ehemaliger Gouverneur von Massachusetts tritt 2012 als Kandidat der Republikaner gegen Amtsinhaber Barack Obama an. 2008 scheiterte er jedoch bereits an seinem Parteikollegen John McCain, der sich in den Vorwahlen gegen Romney durchsetzt. Dem Mormonen wird vorgeworfen, aufgrund seines Reichtums den Kontakt zum Durchschnittsbürger verloren zu haben.
Der Rückzug aus Afghanistan ist keine echte Option, aber auch Zehntausende Truppen werden es nicht richten können. Wir müssen uns daher auf realistische Ziele konzentrieren und aufhören, über Präsident Karsai herzuziehen: Denn das Nationbuilding wird nicht funktionieren. Stattdessen müssen wir Deals abschließen – und dafür auch die Taliban bestechen.
Die weltweite Finanzkrise zeigt noch überall auf der Welt ihre hässliche Fratze. Um sie zu überwinden, müssen die Staaten dieser Welt gemeinsame Konzepte entwickeln. Dass in diesem Jahr die G8- und G20-Gipfel zeitgleich in Toronto stattfinden, hat daher hoffentlich mehr als nur symbolischen Charakter.
Die USA bleiben die einzige Weltmacht, die im Nahen Osten für Frieden sorgen kann. Denn wirkliche Sicherheitsgarantien für beide Seiten kommen nur aus Washington, nicht aus Brüssel oder Straßburg. Auch die sprunghafte Türkei lässt sich allerhöchstens von den Amerikanern in Zaum halten. Das Interview führte Alexander Görlach.
Drogen machen nur einen Teil des organisierten Verbrechens aus. Was wir brauchen, sind keine Debatten über Legalisierung, sondern tiefgreifende politische Reformen. Nur durch die Bekämpfung von Korruption und die Schaffung von Arbeitsplätzen kann Mexikos Präsident Calderón Herr der Lage werden.
Der Internationale Währungsfonds hat aus der Krise gelernt. Doch Strukturen sind kaum verändert worden. Politik wird immer noch einseitig betrieben – Entwicklungsländer werden gegängelt, gegenüber den reichen Industrienationen bleiben die Waffen des IWF stumpf. Zeit, wirklich etwas zu verändern.
Warum sind Amerikaner so trübselig? Vielleicht hängt es damit zusammen, dass wir es gewohnt sind, immer wieder eins über die Rübe zu bekommen. Eine Überwindung der Krise fängt damit an, dass wir uns mental wieder aufrichten.
Er ist Doktorand in Harvard und Herausgeber des von ihm mitbegründeten Magazins The Utopian. Als freischaffender Journalist schreibt Mounk für europäische und amerikanische Publikationen wie die New York Times, den International Herald Tribune, den Boston Globe, The Daily, The National, n+1, Dissent und Unità. Mehr Informationen gibt es auf seiner persönlichen Website oder auf Twitter.
Euroscepticism is gaining new momentum. But the trouble of some states does not imply a decline of the continent or the currency. Europe will remain a global center – if Europeans are willing to act decisively and speak with a single voice.
Sarah Palin will Präsidentin werden? Wohl kaum. Politsatiriker und Weltrevolutionär Harry Tisch versucht die kritische Analyse einer Politikerin ohne Klassenbewusstsein und mit monogam-bourgeouisem Lebenswandel.