„Wenn es auf dem Weltfinanzmarkt brennt, dann muss gelöscht werden. Selbst wenn es sich um Brandstiftung handelt.“ Peer Steinbrück
Im Sommer lassen sich viele gern Steak und Würstchen schmecken. Aber das Grillvergnügen hat unerwünschte Nebenwirkungen in Form von CO₂-Emissionen, Flächenverbrauch und schwindenden Regenwäldern. Zum Glück gibt es Alternativen.
Krisen machen besinnlich. Unsere Gesellschaft isst wie besinnungslos Fleisch. Masse statt Qualität. Der deutsche Weinbau hat vor Jahren schon den Weg aus der Massenproduktion gefunden. Er taugt als Vorbild.
Unser Kolumnist war auf einer Drückjagd in Sachsen, bei der 27 Wildschweine, sechs Rehe und ein Fuchs ihr Leben ließen. Und findet: Der wahre Naturfreund schießt sich seine Mahlzeiten selbst.
Der Ausverkauf der Natur, zweiter Teil: Warum die wohlmeinenden Bücher, die zum anständigen Essen raten, hauptsächlich ihren Verfassern helfen.
Tofusticks oder Gänsekeule – Fleisch oder vegetarisch? Die Gewissensentscheidung beim Weihnachtsessen. Vegetarier leben Fleischessern einen vermeintlich moralischen Lebensstil vor. Warum will sich davon nicht jeder eine Scheibe abschneiden?
Heterosexueller Vegetarier, Schriftsteller, Journalist, Texter und Kolumnist. Der gebürtige Braunschweiger studierte in Erlangen Theaterwissenschaft. 2006 erscheint sein Debütroman „Hotel Monopol.“ 2010 schreibt Ingeborg Harms für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über seinen Afghanistan-Heimkehrerroman „Deutscher Sohn“ (mit Ingo Niermann): „Das Ergebnis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten.“