Die digitale Revolution fragt nicht danach, ob man teilnehmen möchte oder nicht. Sie erlaubt in bisher ungekannter Weise die Teilhabe von deutlich größeren und dezentralen Gruppen. Twitter, Facebook und Co bewegen die Gesellschaft in ihren Grundfesten. Niemand kann sich den Luxus leisten, offline zu bleiben.
Die gesellschaftliche Akzeptanz neuer Technologien erfolgt in Wellen der Paradoxie. Wir lieben unsere Friends und Follower, aber wir haben zugleich oft das Gefühl, dass das ständige Posten, Updaten und Twittern Züge unkontrollierten Suchtverhaltens annimmt.
Der Mikroblogging-Service möchte sich lieber Kapital bei einem Börsengang besorgen, als an ein Großunternehmen wie Google oder Microsoft zu verkaufen. Dabei ist Eile geboten. Denn wenn Twitter erst einmal Geld verdient, dann ist die Firma viel weniger wert als heute.
Heimlich E-Mails checken, am Klo twittern, 24 Stunden online sein: Wie abhängig sind wir eigentlich mittlerweile von dem Phänomen Social Media? Markus Albers unterzieht sich einer gnadenlosen Selbstanalyse; in seinem Urlaub.
Google-Guru Jeff Jarvis im Gespräch mit Alexander Görlach. Das Video wurde auf dem Digital-Life-Design-Event des Burda-Verlags in München aufgenommen.
Alexander Görlach traf Wikipedia-Gründer Jimmy Wales beim Digital-Life-Design-Event des Burda-Verlags in München.
Am Samstag gehört die heimelige Couch zum gemütlichsten Ort einer Stadt. Aber doch nicht wenn gerade die Goldene Kamera läuft und man eigentlich im Publikum sitzen sollte! Doch: Facebook und Twitter sei Dank, ist man auch daheim fast vor Ort.
Die Mutter der Microblogs stagniert. Twitter kann sich aus eigener Kraft nicht weiterentwickeln. Es ist inzwischen ein Web-Anhängsel für Facebook und Google Buzz.
Das Fernsehen bleibt Massenmedium Nummer eins. Durch seine Nichtinteraktivität kann es Aufmerksamkeit erzwingen – eine Möglichkeit, die das in zwei Richtungen kommunizierende Web nicht geben kann. Kommunikationsforscher Norbert Bolz erklärt die Zukunft des Internets. Das Interview führte Alexander Görlach.
Einige Staaten in Ostafrika beginnen gemeinsame Handelsabkommen zu schließen. Dass dies möglich ist, verdankt die Region unter anderem diversen chinesischen Engagements, die mit großem Aufwand die Infrastruktur deutlich ausgebaut haben. Doch der Einfluss Chinas zeigt nicht nur positive Effekte. Web-Aktivistin Juliana Rotich erklärt, was von Vorteil und was von Nachteil ist.