MIGRANT! 2011 soll mein Unwort des Jahres 2010 wieder aus dem allgemeinen Wortschatz verschwinden, und zwar dorthin, wo es hingehört: in die Müllcontainer der Behörden.
Die SPD ist ein Witz, den man zu oft gehört hat, um noch lachen zu wollen. Da lachen wir lieber über die, die im Ernst an den Parteiausschluss von Sarrazin geglaubt haben.
Das Sparpaket kommt. Der Wegfall des Elterngelds für Hartz-IV-Empfänger soll Protest auf die Straße bringen. Die alten Klassenkämpfer in Gewerkschaften und Kirchen haben Freudentränen in den Augen. Ihre Propaganda offenbart, dass sie den Ernst der Lage verkennen.
Der frühere Joint-Venture-Sänger Götz Widmann ist seit mehr als 15 Jahren auf den Bühnen der Nation unterwegs. Im Interview mit The European spricht er über sein neues Programm, die Thesen von Thilo Sarrazin und die Rolle des Politischen in seiner Musik. Das Gespräch führten Martin Eiermann und Florian Guckelsberger.
Die Sarrazin-Debatte findet weitgehend ohne Muslime statt. Ein Kommentator meint, sie hätten lieber Ramadan gefeiert. Wahrscheinlicher ist, dass sie einfach keine Lust mehr hatten, sich zum hunderttausendsten Mal zu erklären. Sie haben mein vollstes Verständnis – eine Solidaritätsadresse.
Die Macht der Gene wird überbewertet, findet der Wissenschaftsautor Jörg Blech. Viel wichtiger sind Umwelteinflüsse; genetisch kodiertes Schicksal gibt es nicht. Mit Jörg Blech sprach Martin Eiermann.
Sarrazin, Henkel, Broder und Co sind fast schon omnipräsent. Doch wo sind die Verteidiger unseres liberalen Gesellschaftsmodells? Es ist an der Zeit, sich mit breiter Brust den Populisten in den Weg zu stellen.
Wir müssen Thilo Sarrazin zurück aus dem Urlaub holen, in den ihn unser Kolumnist noch letzte Woche schicken wollte. Nach den Anschlägen von Norwegen und der aufgeheizten Stimmung könnte er nun endlich beweisen, dass er nicht hetzen, sondern einen durchdachten Beitrag zur Multikulti-Debatte leisten wollte.
Martin Sonneborn, ehemaliger Chefredakteur des Satire-Magazins Titanic, bekräftigt seine Forderung nach dem Wiederaufbau der Mauer. Denn eigentlich sind es nicht die arabischen oder muslimischen Migranten, die die deutsche Intelligenz langsam schrumpfen lassen, sondern die ehemaligen Ost-Bürger. Und schlecht Deutsch sprechen sie auch noch. Das Interview führte Florian Guckelsberger.
Eigentlich müssten Konservative, die sich stets über den Verlust von Sitte und Moral beklagt haben, in Zeiten wie diesen frohlocken.