Der auf Wirtschafts- und Gesellschaftsthemen spezialisierte Walter ist seit 15 Jahren als Journalist und Autor tätig. In dieser Zeit war er Redakteur und Ressortleiter bei „Tomorrow“, „News“ und „Business News“. Veröffentlicht hat er unter anderen im „Spiegel“, „Handelsblatt“ und der „Süddeutschen Zeitung“. Seit 2011 ist Walter Geschäftsführender Redakteur bei der Medienagentur „Rethink“.
Der Kolumnist schreibt neben seinem Engagement als Kolumnist bei The European regelmäßig für das Magazin „Focus“ und für „Cicero“. Viele Jahre war er Autor der „Frankfurter Allgemeinen“ und der „Süddeutschen Zeitung“. Er hat Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Medienwissenschaft in Marburg studiert. Mit einer Arbeit über den deutsch-jüdischen Schriftsteller Rudolf Borchardt wurde er dort 2002 promoviert.
Der 1975 in Hamburg geborene Jarke arbeitet als freier Journalist und lebt derzeit in Grossbritannien. Er hat unter anderem schon bei der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, der „Financial Times Deutschland“ und der „Süddeutschen Zeitung“ veröffentlicht.
Der als freier Autor in Berlin lebende Handke studierte Musik, Publizistik und Kulturwissenschaft. Er arbeitete außerdem als Regieassistent an der Deutschen Oper am Rhein, als Flash-Entwickler bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie als Musiker und Redakteur. Zur Zeit ist Handke bei dem iPad-Magazin „The Iconist“ angestellt. Er veröffentlichte u.a. schon auf bei „Die Zeit“, der „Welt am Sonntag“ und der „Süddeutschen Zeitung“.
Er war Blogger bei „Vanity Fair“ und kommentierte dort das politische Geschehen im In- und Ausland. Kaiser ist zudem Autor für die „Süddeutsche Zeitung“, die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, „Die Zeit“ und den „Tagesspiegel“.
Die Süddeutsche Zeitung muss sparen. Trotz Kündigungen droht dieses Jahr ein Verlust von 10 Millionen Euro. Verliert die SZ jetzt auch noch ihre journalistische Qualität?
In der Sportredaktion der Süddeutschen Zeitung scheint ein Virus die Runde zu machen. Symptome: Realitätsverlust und Größenwahn. Gleich drei Autoren haben sich in der Samstagsausgabe zu der steilen These verstiegen, dass die Bundesliga die beste Fußballliga der Welt sei. Ihre Argumente unter der Überschrift “Zum Dank eine Möhre extra” taugen leider nichts.
Es war ihr ein Bedürfnis: Die Kanzlerin freut sich, dass Bin Laden tot ist, und alle sind befremdet, irritiert, empört. Aber wenn sie’s doch nicht besser kann!
Das Gelärme unseres zeitgenössischen Brüllaffen-Journalismus hat natürlich seinen guten Grund, korrigiere: seinen schlechten.
Während die deutsche Wirtschaft boomt, erhält ein Niedriglöhner heute 15 Prozent weniger als vor zehn Jahren – zu dem Schaden kommen die guten Ratschläge einer Presse, die sich ihr kostenloses Mitgefühl bitte sonst wo hinstecken möge.