Die Entwürfe des Apple-Chefdesigners Jonathan Ive revolutionierten die Computerbranche und prägten das Design einer ganzen Generation von Consumer-Produkten. Sie zeigen aber auch, dass anspruchsvolles Design zum Werttreiber eines Unternehmens werden kann.
Apple erfindet das Rad nicht neu, sondern kombiniert einfach geschickt bereits vorhandene Technologien. Der eigentliche Zauber aber liegt in der Anmutung. Das Design verleiht den Produkten Seele und schürt Verlangen.
Das iPad ist der neue Heilige Gral der Print-Apokalyptiker. Ein richtiger Paradigmenwechsel im Journalismus findet aber nicht statt – erst recht nicht nach Steve Jobs‘ Bekenntnis, dass man heute Redaktionen mehr denn je braucht.
Die Abweichler und Spinner sind in Zukunft die Motoren erfolgreicher Unternehmen – so könnte die These auch für den deutschen Markt lauten. Innovationen und neue Ideen verdampfen hier förmlich in planwirtschaftlich anmutenden Unternehmensstrukturen. So wird das nichts, liebwerteste Gichtlinge.
Wenn wir an unsere Väter denken, kommen oftmals konkrete Erinnerungen hoch, an Gebote, Verbote und Lebenslektionen. Dabei kann es am bedeutendsten sein, wenn die Eltern uns einfach einmal machen lassen.
Mitten in der Nacht deutscher Zeit gab Apple bekannt, dass Gründer und ehemaliger CEO Steve Jobs verstorben sei. Mit ihm verliert die Welt einen Visionär, der sich nie mit dem Status Quo zufrieden gab – weder für seine Firma noch für sich selbst.
Der Messias ist gestorben – und wie alle Religionen wird die um Apple die Menschheit erretten.
Immer wieder scheitert der Mensch an der Bedienung elektronischer Geräte. Diagnose: menschliches Versagen. Dabei zeigte Steve Jobs an der Kreuzung von Kunst und Technik stets, wie man es besser machen konnte.