Endlich einmal ein Gesellschaftsvertrag, zu dem alle Ja sagen. Die Welt der Jungen Liberalen – ohne Ketten, dafür mit zwischenmenschlicher Solidarität – ist schön.
Die Rückkehr von Karl Marx oder warum im Jahr 2020 Betriebe von Mitarbeiterkollektiven geführt werden und es statt Lernfabriken Schulen ohne Zensuren gibt.
In der Debatte um den Bundespräsidenten bricht Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel eine Lanze für seinen alten Weggefährten Horst Köhler: Die Parteipolitiker in Deutschland seien ihm bei seinen Visionen leider nicht gefolgt. Besonders lobt er dessen Unabhängigkeit und seine Solidarität mit Schwächeren.
Die Pläne von Philipp Rösler werden die Probleme im Gesundheitswesen nicht lösen. Die Kopfpauschale stellt eine völlige Abkehr vom Solidarprinzip dar und mündet in einer Zweiklassengesellschaft, in der eine Spitzenversorgung nur noch Reichen vorbehalten bleibt.
Egoistisch, wetteifernd und narzisstisch – so schätzt eine neue Studie der Universität Michigan die heutige junge Generation ein. Im Vergleich zu Altersgenossen in den 1970er-Jahren zeigten Studierende in den USA nach dem Jahrtausendwechsel deutlich weniger Empathie für ihre Mitmenschen.
Als Kandidat mag er in der Bundesversammlung gescheitert sein. Für den Diskurs gegen die Politikverdrossenheit und für das Amt des Bundespräsidenten hat alleine das Antreten Joachim Gaucks dennoch großes geleistet.
Der von der Bundesregierung eingesetzte Eurorettungsschirm wird in Karlsruhe auf den Prüfstand gestellt. Auch 24 Mitglieder des Wirtschaftsverbands “Die Familienunternehmer” schließen sich der Klage an. Die Befürchtung: Die Errichtung einer Transferunion verstößt nicht nur gegen den Vertrag von Maastricht, sondern birgt auch jede Menge wirtschaftlichen Sprengstoff.
Immer mehr Menschen werden deutlich älter als 75 Jahre. Für die Sozialsysteme entstehen damit neue Herausforderungen. Rente, Gesundheit, Arbeit – was ist noch sicher? Doch die Idee der Solidargesellschaft ist mit den Reformen noch nicht am Ende.
Die Solidargesellschaft muss erhalten bleiben. Das ist am ehesten durch eine Kopfpauschale zu erreichen. Dadurch wird Umverteilung besser steuerbar und gerechter.