Die EU braucht neue Verträge, anders ist die Krise nicht zu überstehen. Damit keine neuen Schulden aufgetürmt werden, muss die EU-Kommission aufhören, das Vertrauen in den Euro zu untergraben, und ihre Beißhemmungen bei Regelverstößen endlich ablegen.
Mehr europäische Zusammenarbeit, ist die richtige Antwort auf Wirtschaftskrise und den Fall Griechenland. Nach Wirtschafts- und Währungsunion muss nun die Finanz- und Fiskalunion folgen. Nur Mut!
Belege für Amerikas Bedeutungsverlust sind allgegenwärtig. Mit dem Niedergang der USA verändert sich auch die Weltordnung. Staaten wie China und Indien gewinnen an Bedeutung, das Risiko von Kriegen nimmt ohne die Hegemonialstellung Amerikas zu. Willkommen im 21. Jahrhundert.
Europa und Griechenland sind seit dem Mythos von Zeus und Europa eng miteinander verbunden. Heute fehlen die großen Visionen, der Zusammenhalt der EU steht auf dem Spiel. Dabei hätte eine schnelle Umschuldung Griechenland von vielen Problemen befreit – und gleichzeitig einen Neuanfang ohne Leichtsinn ermöglicht.
Wenn die Europäische Union weiter nur auf die wirtschaftlichen Entwicklungen reagiert, statt sie in die Hand zu nehmen, verhebt sie sich an der Schuldenkrise ihrer Mitgliedsländer.
Wer von Griechenland nichts als Opfer erwartet, verkennt die Lage: Zu lange wurde mit dem Land Geld verdient. Daher führt an der Solidarität nun kein Weg vorbei.
Die Griechen haben ihre Zukunft verspielt. Die Party ist aus. Das Land erlebt sein ’45. Echte europäische Solidarität ist nun gefragt: Das Land muss wiederaufgebaut werden, mit Geld, aber auch moralisch. Am Ende kann vielleicht hier nur der Papst helfen.