Der Ursprung des Humors liegt im Banalen. Helge Schneider

Artikel zum Tag “Satire”

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Köpfe

Stefan Gärtner

Autor

Der Autor ist Jahrgang 1973, studierte Geisteswissenschaftliches in Mainz und New York und war von 1999 bis 2009 Redakteur beim endgültigen Satiremagazin „Titanic”. Gärtner schreibt neben dem monatlichen Politessay fürs Hausblatt Bücher, Kritiken, Glossen und Witze. Druckfrisch liegt vor: „Deutschlandmeise. Streifzüge durch ein wahnsinniges Land“. Gärtner ist seit 2010 Kolumnist bei „The European“.

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Köpfe

Karl Kraus

Schriftsteller

Der Sohn eines jüdischen Papierfabrikanten gilt als einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des frühen 20. Jahrhunderts. Kraus wurde 1874 im böhmischen Jitschin geboren und erwarb sich rasch einen Namen als Publizist, Lyriker, Satiriker und Sprach- und Kulturkritiker. Zu seinen wichtigsten Werken gehören „Die letzten Tage der Menschheit“ und die satirische Zeitschrift „Die Fackel“. Kraus starb 1936 in Wien.

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Köpfe

Vince Ebert

Kabarettist

Der studierte Physiker Vince Ebert arbeitete zunächst in der Unternehmensberatung und Marktforschung, bevor er 1998 seine Karriere als Kabarettist begann. Eberts Anliegen ist die Vermittlung wissenschaftlicher Zusammenhänge nach den Gesetzen des Humors. Sein erstes Buch stand zwei Jahre ununterbrochen auf der Bestsellerliste. Sein neues Werk „Bleiben Sie neugierig“ (Rororo) beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, ob sauer wirklich lustig macht.

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Köpfe

Jón Gnarr

Politiker & Komiker

Der Komiker ist seit 2010 Bürgermeister der isländischen Hauptstadt Reykjavík. Gnarr, der in seinem Land als Komiker, Punkmusiker und Anarchist bekannt war, gründete zum Höhepunkt der Finanzkrise die satirische „Besti flokkurinn“ (Beste Partei). Bei der folgenden Kommunalwahl, welche als Protest gegen die Verantwortlichen der Krise angesehen wird, wurde seine Partei stärkste Kraft – trotz der offiziellen Angabe, offen an der Korruption teilzunehmen und keine Wahlversprechen einzuhalten.

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Köpfe

Timur Vermes

Schriftsteller

Der Journalist und Schriftsteller Timur Vermes hat Adolf Hitler in seinem Roman „Er ist wieder da“ (Eichborn) ins heutige Berlin versetzt. Sein satirischer Blick auf den „Führer“ bescherte Vermes über Wochen den ersten Platz der „Spiegel“-Bestsellerliste. Die Rechte wurden bereits in über 30 Länder vergeben, 2015 soll der Roman verfilmt werden. Vermes Vater floh 1956 nach dem Scheitern des Ungarischen Volksaufstandes gegen die sowjetische Besatzung nach Deutschland.

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Köpfe

Leo Fischer

Satiriker

Der 1981 geborene Satiriker war von 2008 bis 2013 Chefredakteur des Magazins Titanic. Er engagiert sich politisch in der Partei „Die PARTEI“ als Vorstandsmitglied ohne besonderen Geschäftsbereich. Fischer studierte vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Publizistik. Er lebt in Frankfurt.

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Köpfe

Michael Kessler

Schauspieler

Der 1967 in Wiesbaden geborene Michael Kessler ist Komiker, Schauspieler, Theaterregisseur und Autor. Einem größeren Publikum wurde er durch seine Rollen in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, u. a. „Manta Manta“, „Schillerstraße“ und „die Wochenshow“ bekannt. Bei „Switch Reloaded“ parodiert Kessler die Comedyfigur Stromberg als Adolf Hitler. Dafür erhielt er den Deutschen Fernsehpreis. Aktuell dreht Kessler für den RBB „Kesslers Expedition“.

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Köpfe

Martin Sonneborn

Satiriker

Den meisten ist Martin Sonneborn als Satiriker ein Begriff. Der gebürtige Göttinger war fünf Jahre lang Chefredakteur des Satiremagazins Titanic und ist heute Mitherausgeber. Als Bundesvorsitzender der Partei “Die Partei” setzt er sich satirisch-kritisch mit Parteimerkmalen und deren Wahlkampfmethoden auseinander.

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Kolumnen

Charlie Hebdo: Kunst muss frei bleiben

Was darf Satire? Alles!

Der Anschlag auf Charlie Hebdo ist erst eine Woche her und schon wird bei uns diskutiert, ob Kunst nicht doch gewisse Grenzen akzeptieren muss. Es ist nicht zum Aushalten.

von Hasso Mansfeld 14.01.2015

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Debatten

Charlie Hebdo: Auch Satire muss nicht alles machen

Muss man alles sagen, meinen, zeichnen?

Es gibt kein Recht auf Terror. Aber auch Satire muss nicht alles machen. Denn nicht nur Kalaschnikow-Geschosse sondern auch Worte und Bilder können schwer verletzen.

von Albert Wunsch 09.01.2015

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