Das Netz wird bourgeois. Die größten Verfechter der Datenschutzpolitik von Facebook und Google stammen inzwischen aus der Boheme. Für sie passt das Internet perfekt in die Welt des Konsumkapitalismus: Es erzählt eine Geschichte über Selbsterfindung, Innovation und Effizienz.
Wie viel Wahrheit verträgt eine Gesellschaft und wie viel Mut braucht derjenige, der sie ausspricht? Wer vortritt und Unliebsames ausspricht, riskiert noch immer viel zu viel. Ein Plädoyer für mehr Toleranz gegenüber Minderheitenmeinungen.
Was ist schon Authenzität im Vergleich zur Relevanz, insbesondere im digitalen Zeitalter? Um der Antwort auf diese Frage näher zu kommen, lohnt ein Blick auf Gracián. Der Meister der Scharade zeigt uns, wie wir zum Regisseur unseres eigenen Mythos werden können.
Kunde 2.0 + Enterprise 2.0 = Kundenkontakt 4.0. Social Media hat das Potenzial, die Beziehung zwischen Kunden und Unternehmen zu revolutionieren. Doch kapieren die Kanalarbeiter jetzt so ein wenig, dass hier keine Telefon-E-Mail-Brief-Sender-Empfänger-Kommunikationsberieselung mehr vorliegt?
Woher nehmen wir unsere Meinung? In diesem Zeitalter werden unsere Gedanken immer mehr von externen Einflüssen bestimmt – doch ob wir das merken steht in Frage.
Immer wieder scheitert der Mensch an der Bedienung elektronischer Geräte. Diagnose: menschliches Versagen. Dabei zeigte Steve Jobs an der Kreuzung von Kunst und Technik stets, wie man es besser machen konnte.
Verdünnisiert Euch, Ihr Hüter der bigotten und repressiven Moral. Viele Bedrohungen freiheitlicher Grundrechte sind selbst kreiert – ein Grund mehr, dem Treiben von Vereinen wie dem Volkswartbund einen Riegel vorzuschieben.
Das Internet ist der Dorfplatz der Moderne – doch weil dieses neue Dorf global ist, gelangen die alten Modelle an ihre Grenzen. Es ist an der Zeit, transparent zu ermitteln, welche Regeln in der neuen Netzöffentlichkeit gelten sollen.