Die Grünen haben bei der vergangenen Bundestagswahl ihr bestes Abschneiden aller Zeiten feiern dürfen. Und doch ergehen sich die Parteioberen in alten Lagerideologien, statt den Schwung zu nutzen, den ihre klassischen Themen gerade erfahren.
Der Leiter der Vattenfall CCS Kommunikation war von 2003 bis 2005 Pressesprecher der Autobahn Tank & Rast und davor Redaktionsleiter der „Berliner Morgenpost“ (1999 – 2003). Müller studierte Politik-, Literatur- und Informationswissenschaft an der Universität des Saarlandes.
Natürlich ware es ein verlockendes Experiment: Schwarz-Grün im größten Bundesland als Vorstufe zu Schwarz-Grün im Bund 2013. Und wenn die Zahlen es am Wahltag nicht anders hergeben, würde NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers diese Koalition wohl auch versuchen – auch wenn er sich jetzt gerade klar zur FDP als Wunschpartner bekannt hat.
Der SPD-Politiker wurde am 19. September 1966 in Saarlouis geboren. Nach der Hochschulreife arbeitete er zunächst im Ford-Werk Saarlouis. Von 1989 bis 1993 studierte er dann Rechtswissenschaften an der Universität des Saarlandes. 1989 trat Maas der SPD bei, seit 2000 ist er Vorsitzender der Saar-SPD und seit 2001 Mitglied im Vorstand der Bundespartei. Er war Spitzenkandidat seiner Partei bei der Neuwahl des saarländischen Landtages im März 2012. Im Kabinett Kramp-Karrenbauer II ist er stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Arbeit.
Heiko Maas hat Chancen, der nächste Ministerpräsident im Saarland zu werden. Mit Sebastian Pfeffer sprach er über die prekäre Schuldenlage im Land, eine wahrscheinliche große Koalition mit der CDU und die Konkurrenz durch die Linkspartei.
Siegreiche CDU, matte SPD, fröhliche Piraten und atomisierte FDP. Das Saarland hat gewählt.
Wie eine Partei mit mehr oder weniger Programm sieben Prozent erreicht.