„Der sicherste Weg, Karriere zu machen, ist immer noch, in die richtige Familie geboren zu werden.“ Donald Trump
Das weitgehende Rauchverbot in Bayern läutet eine frische Ära ein. Es gibt für Raucher viele gute Gründe, sich jetzt endlich das Qualmen abzugewöhnen und ein neues, gesünderes Leben zu beginnen.
John McClane, alias Bruce Willis, war ein typischer Held der 80er Jahre: runtergekommen, Feinripp-Shirt und – als wichtigstes Accessoire – ständig eine glühende Kippe im Mundwinkel. Heute sind die Glimmstängel von der Kinoleinwand so gut wie verschwunden. Trotzdem sollte ein Staat seinen Bürgern nicht die Freiheit nehmen, Räume zum geselligen Qualmen zu schaffen.
Wer andern das Rauchen verbieten will, verwendet falsche Metaphern und will den Menschen in einer stinkenden Welt ihren Geruchssinn zurückgeben. Dabei sind Glimmstängel ausweislich ihrer Kulturgeschichte cool.
Das Image des Rauchens durchläuft einen grundlegenden Wandel. Aber der hat viel weniger mit Verboten zu tun als die Politiker uns gerne glauben machen. Der gesellschaftliche Gesinnungswandel ist hauptsächlich verantwortlich.
Zum 1. Mai ist die Tabaksteuer wieder erhöht worden. Zur moralischen Maßregelung kommt die fiskalische Schröpfung. Der Staat agiert hyperaktiv – oder würde man fettes Essen, Nachmittagstalkshows und Sommerschlussverkäufe verbieten wollen?
Vor lauter Sicherheitspolitik hat die Bundesregierung den Blick für die Bürgerrechte verloren. Wer immer nur überwacht und verbietet, nimmt dem Menschen den Raum für freie Entscheidungen.