Ich bin der erfolgreichste Mann, dem ich je begegnet bin. Hugh Hefner

Artikel zum Tag “Praeimplantationsdiagnostik”

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Kommentar

Auswahl in der Petrischale

Nein zur Menschenselektion

Der abendländische Mensch hielt sein eigenes Entstehen für etwas Besonderes. Die Mechanismen der Menschwerdung rangen ihm Bewunderung ab. Das ist vorbei: Aus dem Wunder Mensch wird das Projekt Embryo.

von Alexander Görlach 11.07.2010

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Kommentar

Präimplantationsdiagnistik als Ausleseverfahren

Ein Baby ist kein Wunschkonzert

Die Legalisierung der Präimplantationsdiagnostik macht es möglich, dass künstlich gezeugte Kinder gar nicht erst ausgetragen werden, wenn die Embryonen Krankheiten oder Gendefekte aufweisen. Die Bedenken wiegen schwer. Besonders die Möglichkeit einer eugenischen Auslese der Besten beunruhigt die Kritiker.

von Bernhard Felmberg 10.07.2010

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Kolumne

Embryo und Freiheit

Kein Mensch ist eine Insel

Das Urteil zur Präimplantationsdiagnostik ist kein Sieg der Freiheit und kein Zeichen von Liberalität. Es beschädigt vielmehr die Grundlage aller republikanischen Freiheit, die Gattungssolidarität.

von Alexander Kissler 13.07.2010

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Kommentar

Leben lassen durch Wissen

Eugenik? Wohl kaum!

Als Argument gegen die Präimplantationsdiagnostik wird immer wieder ins Feld geführt, dass die Auswahl gesunder Embryos einer eugenischen Selektion gleichkommt. Dabei ermöglicht die PID, dass nachteilige Gene ohne Krankheitsausbruch von Generation zu Generation weitergegeben werden können.

von Karl Sperling 15.07.2010

Jon_ovington

Kommentar

Qualitätskontrolle vs Menschenwürde

Zweckentfremdet

Im Gesetzbuch ist festgelegt, dass ein Embryo nur zu dem Zwecke, eine Schwangerschaft herbeizuführen, künstlich erzeugt werden darf. Mit dem Urteil des Bundesgerichtshof zur Präimplantationsdiagnostik ist dieser Text nun ad absurdum geführt.

von Eberhard Schockenhoff 21.07.2010

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Kolumne

Präimplantationsdiagnostik

Design bestimmt das Sein

Vorm “Designer-Baby” haben alle Angst, aber ist das nun ein Unterschied, ob vor oder nach der Geburt optimiert wird?

von Stefan Gärtner 29.10.2010

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Kommentar

Sensible ethische Fragen

Es gilt das Primat der Politik

Der BGH hat bestätigt, was die FDP seit mehr als zehn Jahren für richtig hält: PID-Verfahren sind nicht strafbar. Es geht dabei nicht um Designerbabys, denn die Abtötung eines Embryos darf nur unter ganz bestimmten Bedingungen erlaubt sein. Unter welchen, soll eine Ethikkommission bestimmen.

von Ulrike Flach 22.01.2011

Bverfg_foyer

Kommentar

Grundsatzfragen der Gesellschaft

Regeln für alle, nicht für einen

Existenzielle Fragen wie die PID bedürfen einer gesetzlichen Regelung. Hierbei kommt es jedoch nicht nur auf die Einhaltung der Rechtsnormen an, sondern es sind vor allem subjektive Bewertungen gefragt. Zu diesem Zweck bräuchten wir Menschen, die ihre Entscheidungsorientierung aus den verschiedensten Quellen beziehen und sich ihrer Verantwortung für das Wohl der Allgemeinheit bewusst sind.

von Edzart Schmidt-Jortzig 05.01.2011

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Kommentar

Argumente für ein Verbot der PID

Erwartungen muss nicht entsprochen werden

Die fehlende rechtliche Regelung für die Anwendung der PID signalisiert, dass es sich hierbei nicht um eine gesellschaftliche Frage handelt. Das negative Werturteil der PID über Menschen mit Behinderungen wird somit ausgeblendet. Anstatt einer Zulassung der PID sollten die Unterstützungsleistungen für Familien mit behinderten Kindern konkret verbessert werden.

von Katrin Grüber 14.02.2011

Foetus_embryo

Kommentar

Ethische und rechtliche Dimensionen der PID

Hoher Preis für schlechtes Design

Gewichtige Gründe sprechen gegen eine Zulassung der PID. Sie eignet sich nicht für eine individualisierte Sicht auf einzelne Paare, sondern degradiert Embryonen zu Körpermaterial. Die Ethik in der Medizin muss wieder ernst genommen werden und das ärztliche Handeln darauf verpflichten, Gesundheit zu schützen und zwischen dem Nutzen und den Risiken einer Behandlung abzuwägen.

von Hille Haker 06.03.2011

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