„Hollywood ist ein Ort, wo sie dir 50000 Dollar für einen Kuß und 50 Cent für deine Seele zahlen.“ Marilyn Monroe
Demokratie gegen die Überwachung einsetzen, Wikipedia als Geschenk betrachten und den Bürgerrechten der Zukunft offen gegenüber stehen: Das sind nur einige Grundsätze von Jens Seipenbusch, dem Vorsitzenden der Piratenpartei.
Der Vorsitzende der Jungen Union Philipp Mißfelder spricht im Interview mit The European über die Herausforderung, die junge Protestparteien an die Union stellen, den Einsatz in Afghanistan sowie über ganz persönliches Familienglück. Das Gespräch führte Alexander Görlach.
Die Piratenpartei nutzt die Möglichkeiten des Internets, um gegen die sogenannte “Salamitaktik” der Bundesregierung, der scheibchenweise vorangetriebenen Überwachung der deutschen Bevölkerung, auf kreative Weise zu protestieren.
Der 1983 geborene Popp war von 2009 bis 2011 stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland. Der diplomierte Wirtschaftsmathematiker war zuvor bayrischer Landesvorsitzender seiner Partei. Er lebt und arbeitet in Ingolstadt.
Der Politiker der Piratenpartei wurde 1980 geboren und lebt in Berlin. Urbach ist Referent für Wissens- und Informationsmanagement der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Er ist seit 2009 aktives Mitglied der Piratenpartei. Er befasst sich vor allem mit den Themen ACTA, Transparenz des Staates und Urheberrecht. Seit 2011 ist er zudem im Vorstand von „12 Miles Ahead“. In diesen Organisationen arbeitet er an freier Netzinfrastruktur und unterstützt Demokratiebewegungen im „Arabischen Frühling”.
Der Piraten-Politiker wurde 1983 in Reutlingen geboren und studierte Bioinformatik in Tübingen. Zunächst engagierte sich Nerz bei der CDU, trat jedoch 2009 aus der Partei aus und wurde Mitglied der Piratenpartei. Von Mai 2011 bis April 2012 war er deren Bundesvorsitzender und ist seitdem stellvertretender Bundesvorsitzender. Nerz engagiert sich für Bürgerrechte, ein neues, modernes Verständnis von Politik und für mehr Bürgerbeteiligung. In den neuen Medien sieht er eine grundlegende gesellschaftliche Veränderung, welche die Politik nachhaltig prägen wird.
Konkurrenz belebt das Geschäft. Die Piratenpartei zelebriert alternative Politik und zeigt auf, wie Partizipation über das Internet und in die Politik hineinwirken kann. Dafür haben sie meine Stimme verdient.
Die Berliner Medien kämpfen sich am Phänomen Piratenpartei ab. Können diese Chaoten denn wirklich Politik?
Kann der Papst uns von der Piraten-Plage befreien? Warum sollte er? Die beiden Topthemen der Woche.