Der Autor und Journalist gilt als einer bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Tucholsky, geboren 1890 in Berlin, warnte seine Zeitgenossen stets vor dem Nationalsozialismus. Der Demokrat und Pazifist ging nach deren Machtergreifung ins schwedische Exil, wo er 1935 auch starb.
Die Idee vom Frieden trägt die Linkspartei wie einen Schutzschild vor sich her. Dabei ist es gerade die so verhasste Bundeswehr, die am Hindukusch den Universalismus der Menschenrechte verteidigt.
Wie aus einem Mitglied der Dregger-Stahlhelm-Fraktion ein Talkshow-Gandhi wurde – ist der Weg von Jürgen Todenhöfer frühes Symptom für das Ende der prowestlichen Ausrichtung der CDU?
Die deutsch-iranische Freundschaft gehörte zum peinlichen Inventar der Republik. Damit scheint es vorbei. Deutschland geht gleich an zwei Fronten gegen die Mullahs vor.
Welche Rolle will Deutschland in der Welt spielen? Pazifistischer Gegenpol zu den USA oder militärischer Mitspieler? Die Antwort liegt in der Mitte: Ja zur Friedenspflicht des Grundgesetzes – und damit auch zu Einsätzen, die den globalen Frieden zu verteidigen versuchen.
Die Diskussion über militärischen Schutz unserer Handelswege ist in vollem Gange. Positiv flankiert von Verteidigungsminister Thomas de Maizière und SPD-Chef Sigmar Gabriel. Die Zeiten sind vorbei, in denen alles Militärische zugunsten einer pazifistischen Staatsräson verschwiegen wurde. Das ist mehr als gut so.
Die überaus rhetorisch geführte Debatte um den Einsatz von militärischer Gewalt wird nicht enden, bis sich demokratische Grundwerte nicht wirklich global durchgesetzt haben. Solange behalten die Falken mehr Recht als die Tauben.
Vorsicht, wenn Deutsche ganz bescheiden auftreten – dann droht der Rückfall in Größenwahn.
Der Professor für Völkerrecht, Europarecht und Vergleichendes Öffentliches Recht lehrt an der Universität Innsbruck. Er hat zahlreiche Beiträge u.a. zu den Themen UN-Recht, Friedenssicherung und Gewaltverbot verfasst. Zudem ist er u.a. Herausgeber der Europa Ethnica.
Deutschland vergisst seine Soldaten. Während der Einsatz für Frieden und Vaterland anderorts hoch honoriert wird, kultiviert der brave Michel das Bild des schießwütigen Analphabeten und schwelgt beseelt im Pazifismus.