Der Politikwissenschaftler wurde 1941 geboren. Neugebauer lehrt am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist die Erforschung deutscher Parteien, insbesondere der SPD. Neugebauer gilt er als Experte der DDR-Forschung und des ostdeutschen Parteiensystems, speziell für die Entwicklung der PDS (später: Die Linke) sowie für die SPD im Osten. Von 1964- bis 1969 studierte Neugebauer Sozialwissenschaften in Hamburg und Politikwissenschaft in Berlin. 1978 promovierte er an der Freien Universität.
Die deutsche Einheit entsprang auf den Straßen von Leipzig und in den Zellen von Bautzen. Sie ist auch heute noch ein Vermächtnis des Volkes, das sich mutig der SED-Diktatur entledigte. Doch warum sehen sich dann gerade Ostdeutsche nicht als vollwertige Bundesbürger?
Zwanzig Jahre nach der Einheit fühlen sich Ostdeutsche noch immer zweitklassig und abhängig. Seltsam eigentlich – wo doch die glücklichsten Ehen mit Sex im Vollrausch beginnen!
Der Journalist und Buchautor Moritz von Uslar hat für sein neues Buch “Deutschboden” drei Monate in Ostdeutschland recherchiert. Im Interview mit The European spricht er über das Gefühl “geiler Angst”, ostdeutsche Klischees und den Umgang mit Kritik.
Über zwei Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung bildet Deutschland noch immer keine Einheit. Während alle Welt nach Berlin strömt, wird direkt vor den Toren der Stadt weiter nach Osttarif bezahlt.
Hinter Hessen beginnt das Griechenland der Republik: Soli-Land. Die aktuelle Debatte um eine Senkung geht nicht weit genug – der Zuschlag diskriminiert.