In zehn Jahren werden die 67-Jährigen die 92-Jährigen pflegen. Kurt Biedenkopf

Artikel zum Tag “Oeffentlichkeit”

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Kolumnen

Die Dummheit der politischen Mitte

Spielt mit den schmuddeligen Kindern

Die Mitte darf zum politischen Geschehen nicht schweigen und die Bühne damit den Feinden der Gesellschaftsordnung überlassen. Denn die Politik reagiert nur dann, wenn der Protest unüberhörbar ist.

von Christoph Giesa 01.12.2011

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Debatten

Wikileaks und Demokratie

Mehr Öffentlichkeit wagen

Julian Assange wird zu Recht kritisiert, Wikileaks nicht. Die Veröffentlichung von Dokumenten steht in einer langen Tradition investigativer Enthüllungen und kritischer Distanz zur Macht. Sie bringt die Demokratie voran.

von Martin Eiermann 09.12.2010

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Kolumnen

Die deutsche Debattenkultur

Was wird man wohl noch sagen dürfen?

Die Debattenkultur in Deutschland ist auf einem Tiefpunkt angekommen. Das ganze Land leidet unter zwei extremen Lagern: Das eine fordert ultimative Toleranz für alles, was es sagt. Das andere fordert ultimative Toleranz für alles.

von Thore Barfuss 27.08.2014

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Kolumnen

Investigativer Journalismus oder Schnüffelei?

Von Bunte(n) Hunden und schwarzen Katern

Was ist Privatleben und was ist Angelegenheit öffentlichen Interesses? Affären, außereheliche Kinder, Betrug, Verrat und Lügen spielen sich unter dem strahlend weißen Deckmäntelchen so mancher Politiker ab. Doch darf dieses in aller Öffentlichkeit gelüftet werden? Und wenn ja, wer darf dies und mit welchen Mitteln? Wo andere von Grauzonen sprechen, zieht Beate Wedekind klare Linien.

von Beate Wedekind 01.03.2010

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Debatten

Lagerbildung vor Gericht

Der Promi ist der Dumme

Die Unschuldsvermutung des deutschen Strafrechts gerät ins Hintertreffen, sobald sich das Ermittlungsverfahren gegen einen Prominenten richtet. Dies wird derzeit am Fall des Wettermoderators Jörg Kachelmann deutlich.

von Jürgen Möthrath 13.09.2010

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Kolumnen

Strukturwandel der Öffentlichkeit

Bis dass der Tod sie scheide

Wer noch Zweifel an der intimen Beziehung zwischen Journalismus und Zivilgesellschaft hat, wird umdenken müssen. Der technologische Fortschritt zementiert den Bund der beiden: Das eine ist nicht mehr ohne das andere machbar.

von Martin Eiermann 15.11.2011

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Debatten

Wulff und die Privatisierung der Öffentlichkeit

Prinzip der offenen Tür

In der Politik wurde die Trennung von Privatem und Öffentlichem schon früh aufgegeben. Was jemand wie Christian Wulff beichten soll und was lieber für sich behalten, das kann das Wahlvolk aber recht gut einschätzen.

von Markus Rhomberg 19.01.2012

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Debatten

Enke und die öffentliche Trauer

Enke, was jetzt

Jo Groebel über die längerfristigen Konsequenzen der öffentlichen Trauer um Robert Enke.

von Jo Groebel 17.11.2009

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Debatten

Im Dschungel 2.0

Menschenwürde im Gefällt-mir-Zeitalter

Schweigen scheint nicht möglich: In der RTL-Dschungelshow geht es um soziale Interaktion, um Wahrhaftigkeit und Prinzipientreue. Das mediale Soziallabor funktioniert dabei wie das Web 2.0, denn es besteht die Pflicht zur Äußerung.

von Klaudia Wick 29.01.2011

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Gespräch

Der Boulevard und die Prominenz

„In Sachen Wahrheitsgehalt gibt es einen erheblichen Schwund“

Für den medienkritischen Dokumentarfilm “Starsuckers” versorgte der 33-jährige Regisseur Atkins zwei Jahre lang britische Zeitungen mit erfundenen Promi-Geschichten. Mit versteckter Kamera filmte er Verhandlungen mit Redakteuren und entlarvte so viele Boulevard-Zeitungen, die gute Geschichten drucken, ohne ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Mit The European spricht Atkins über die vergiftende Wirkung verlogener Medien auf die Gesellschaft.

mit Chris Atkins 17.11.2009

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