„Sie werden als Frau immer nur dann etwas, wenn Männer eine Sache in den Sand gesetzt haben.“ Heide Simonis
CSR-Maßnahmen sind gut fürs Image. Vorausgesetzt die Presse berichtet darüber. Ein Wirtschaftsjournalist analysiert die Mechanismen unternehmerischer Nächstenliebe.
Das Urheberrecht hat auch die Aufgabe, der Öffentlichkeit den unkomplizierten Zugang zu Wissen zu sichern. Wo es neue Möglichkeiten des Zugangs gibt, müssen die Regularien angepasst werden – ohne die Urheber zu benachteiligen.
Für den medienkritischen Dokumentarfilm “Starsuckers” versorgte der 33-jährige Regisseur Atkins zwei Jahre lang britische Zeitungen mit erfundenen Promi-Geschichten. Mit versteckter Kamera filmte er Verhandlungen mit Redakteuren und entlarvte so viele Boulevard-Zeitungen, die gute Geschichten drucken, ohne ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Mit The European spricht Atkins über die vergiftende Wirkung verlogener Medien auf die Gesellschaft.
Jo Groebel über die längerfristigen Konsequenzen der öffentlichen Trauer um Robert Enke.
Ein voreiliger Abzug aus Afghanistan ist weder verantwortungsbewusst, noch im Einklang mit der Solidarität im westlichen Bündnis. Das muss die Politik der Bevölkerung vermitteln – auch wenn es nur wenig Beifall dafür gibt.
Was ist Privatleben und was ist Angelegenheit öffentlichen Interesses? Affären, außereheliche Kinder, Betrug, Verrat und Lügen spielen sich unter dem strahlend weißen Deckmäntelchen so mancher Politiker ab. Doch darf dieses in aller Öffentlichkeit gelüftet werden? Und wenn ja, wer darf dies und mit welchen Mitteln? Wo andere von Grauzonen sprechen, zieht Beate Wedekind klare Linien.
Die Unschuldsvermutung des deutschen Strafrechts gerät ins Hintertreffen, sobald sich das Ermittlungsverfahren gegen einen Prominenten richtet. Dies wird derzeit am Fall des Wettermoderators Jörg Kachelmann deutlich.
Im Januar 2011 findet in München die DLD-Konferenz (Digital Life Design) statt. The European veröffentlicht als Medienpartner auszugsweise die Texte der DLD-Debatte. Jeff Jarvis, Nicholas Carr, Douglas Rushkoff und andere streiten über die Zukunft von Öffentlichkeit und Datenschutz.
Julian Assange wird zu Recht kritisiert, Wikileaks nicht. Die Veröffentlichung von Dokumenten steht in einer langen Tradition investigativer Enthüllungen und kritischer Distanz zur Macht. Sie bringt die Demokratie voran.
Verteidigungsminister Guttenberg wird auch diese Krise überleben – sein enges Verhältnis zu den Medien garantiert beiden Seiten eine fruchtbare Symbiose. Ob daraus am Ende auch Wählerstimmen werden, ist unklar: Die Opposition sollte es aber gar nicht erst versuchen, an seinem Image zu kratzen.