Christopher und David Mikkelsen gründeten 2005 die Organisation Refugees United, mit der sie versuchen, durch Kriege und Katastrophen versprengte Familien wieder zusammenzuführen. Kern von Refugees United ist eine Internet-Plattform. Über diese können Flüchtlinge anonym nach ihren Angehörigen suchen. Andere Flüchtlingshelfer kritisieren die Brüder.
Schon Thomas Morus entwickelte 1516 die Idee von einem Grundeinkommen für jedermann. Seitdem diskutieren Ökonomen und Politiker über diesen Vorschlag. Während in Deutschland die CDU noch Gutachten zur Machbarkeit von Bürgergeld erstellt, wird in einem kleinen Dorf in Namibia seit 21 Monaten der weltweit erste Feldversuch probiert.
Die Finanzwelt wird von einem kleinen Expertenzirkel reguliert. Warum lassen wir uns das gefallen? Es wird Zeit für eine zivilgesellschaftliche Anstrengung, um der Finanzmarktkrise mit Macht entgegenzutreten. Hier sind Stiftungen, NGO und Thinktanks gefordert.
Der Länderexperte der Berliner NGO Media in Cooperation and Transition (MICT) arbeitet seit 1997 im bzw. zum Sudan. Deckert hat die Projekte Electionnaire – eine sudanesische Version des Wahl-O-Maten – sowie SUDANVOTES realisiert.
Die niederländische Autorin und Journalistin hat viele Jahre in Sierra Leona und Liberia gelebt um von dort für holländische und internationale Medien über den Bürgerkrieg und seine Folgen zu berichten. Polman war in unterschiedlichsten Krisenregionen von Somalia bis Afghanistan und hatte dabei die Gelegenheit, die Arbeit der NGOs und Hilfsorganisationen zu beobachten. Letztes Jahr erschien ein Buch über ihre Erfahrungen „Die Mitleidsindustrie. Hinter den Kulissen internationaler Hilfsorganisationen“.
Milliarden von Euro fließen jedes Jahr als Spenden in Entwicklungsländer und Katastrophengebiete. Effizient eingesetzt wird nur ein Teil des Geldes. Nina Klotz sprach mit der Autorin und Aktivistin Linda Polman über die Herausforderungen für Hilfsorganisationen und die Notwendigkeit aufgeklärter Spender.
Sie ist Geschäftsführerin und Herausgeberin des Bulletin of the Atomic Scientists. Dieses wurde 1945 von Wissenschaftlern des Manhattan Project gegründet, um die Öffentlichkeit über Atomwaffen und andere Bedrohungen für die Menschheit zu informieren. Bevor sie zum Bulletin kam, arbeitete Kennette Benedict für die John D. und Catherine T. MacArthur Foundation und war als Beraterin für den US-Präsidenten tätig.
Unternehmen und Politik sind in der Vertrauenskrise – Zeit zu handeln. Dazu könnte auch eine nachhaltige Einkaufspolitik des Bundes beitragen, doch die zu organisieren, daran scheitern bislang die liebwertesten Gichtlinge der Industrie.
Die ehemalige Vorsitzende der Campaign for Nuclear Disarmament (2003-2010) ist nun Generalsekretärin der NGO. Hudson ist eine der führenden Anti-Nuklear und Anti-Kriegs-Aktivistin in England und auf internationaler Ebene. Sie ist Autorin des Buchs “CND Now More than Ever: The Story of a Peace Movement”.
Der Klimagipfel in Durban ist vorbei, das Ergebnis ein politischer Kompromiss. Michael Kühn von der Welthungerhilfe war vor Ort und spricht im Interview mit Florian Guckelsberger über die Leistungsfähigkeit der Vereinten Nationen, die Rolle der Zivilgesellschaft und die Chance einer neuen Süd-Süd-Kooperation zum Klimaschutz.