Die Sicherheit Israels ist für mich niemals verhandelbar. Angela Merkel

Artikel zum Tag “Nationalsozialismus”

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Amitai Etzioni

Soziologe

Geboren 1929 in Köln, floh Etzioni 1936 mit seinen Eltern vor den Nazis. Er studierte in Berkeley und lehrte für 20 Jahre an der Columbia University. 1980 wechselte er an die George Washington University und übernahm dort später die Leitung des Institue for Communitarian Policy Studies. Amitai Etzioni war Berater von US-Präsident Jimmy Carter und gilt als Vordenker des Kommunitarismus.

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Paula Diehl

Politikwissenschaftlerin

Die Politikwissenschaftlerin forscht und lehrt an der Humboldt-Universität Berlin. Ihre Themen sind unter anderem politische Theorie und Soziologie, sowie Repräsentation, Populismus und Nationalsozialismus. Ihre aktuelles Forschungsprojekt „Symbolik der Demokratie. Inszenierung, Repräsentation und die Konstitution des politischen Imaginären“ läuft bis 2015.

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Kurt Georg Kiesinger

Ehem. Bundeskanzler

Der CDU-Politiker war von (1966-1969) dritter Bundeskanzler Deutschlands. Für die 68er-Bewegung galt Kiesinger mit seiner NSDAP-Mitgliedschaft und den Notstandsgesetzen als absolutes Hassobjekt. Der 1904 geborene Kiesinger führte während seiner Kanzlerschaft die erste Große Koalition in der Geschichte Deutschlands. Er starb 1988.

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Romani Rose

Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma

Der Kaufmann und Bürgerrechtsaktivist wurde 1946 in Heidelberg geboren und ist seit 1982 Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma. 13 Angehörige der Familie Rose kamen in nationalsozialistischen Konzentrationslagern ums Leben. Romani Rose engagiert sich im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung von Sinti und Roma und setzt sich für ihre Minderheitenrechte ein. 2008 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz I. Klasse verliehen.

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Ernst Nolte

Historiker

Der 1923 in Witten geborene Historiker und Philosoph Ernst Nolte löste im Jahr 1986 mit seiner These, dass der Holocaust der Nationalsozialisten eine Reaktion auf vorausgegangene Massenverbrechen in der Sowjetunion darstellte, den bundesweiten Historikerstreit aus. Nolte hält an seinen umstrittenen Thesen bis heute fest. Er war von 1973 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1991 Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin.

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Günter Grass

Intellektueller und Schriftsteller

Der 1927 in Danzig-Langfuhr geborene Grass gilt als einer der wichtigsten Autoren Deutschlands und ist weltweit bekannt. Mit seinen Werken prägte er wie kaum ein anderer Schriftsteller die deutsche Nachkriegsliteratur. Für seinen Roman „Die Blechtrommel“ erhielt er 1999 den Literaturnobelpreis. Politisch engagiert sich Grass seit den 1960er-Jahren immer wieder für die SPD. Grass wurde für seine erst spät bekannt gewordene SS-Mitgliedschaft und ein die israelische Politik kritisierendes Gedicht kontroves diskutiert.

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Kurt Tucholsky

Journalist

Der Autor und Journalist gilt als einer bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Tucholsky, geboren 1890 in Berlin, warnte seine Zeitgenossen stets vor dem Nationalsozialismus. Der Demokrat und Pazifist ging nach deren Machtergreifung ins schwedische Exil, wo er 1935 auch starb.

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Margit Reiter

Historikerin

Am Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien leitet sie das Projekt “Perzeption von ‘Amerika’ in Deutschland und Österreich seit dem 11.September 2001”. Zu ihren Forschungsschwerpunkte zählen unter anderem die NS-Vergangenheitspolitik, linker Antisemitismus und Isrealkritik. Reiter ist Mitherausgeberin und Co-Autorin des zum zehnten Jahrestag von 9/11 erschienen Buches: “Europa und der 11. September 2011”.

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Andreas Mühe

Fotograf

Der 1979 in Karl-Marx-Stadt geborene Mühe machte zunächst eine Ausbildung zum Fotolaboranten und arbeitete anschließend als Assistenzfotograf. Seit 2001 ist er Freelance-Fotograf mit Fokus auf Portrait- und Personenfotografie und portraitierte u.a. Angela Merkel, Michail Gorbatschow und Helmut Kohl. Andreas Mühe ist Gewinner zahlreicher Fotopreise, unter anderem des Hansel-Mieth-Preis 2010 und des LeadAwards 2010. Der Fotograf lebt und arbeitet in Berlin.

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Uwe Backes

Politikwissenschaftler

Der Politikwissenschaftler ist Professor für vergleichende Diktaturforschung an der TU Dresden und stellvertretender Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung. Uwe Backes ist Herausgeber des Jahrbuchs „Extremismus & Demokratie“, das 2011 im 23. Jahrgang erschienen ist. Seine Forschungsschwerpunkte sind Demokratietheorie, Ideologiegeschichte, vergleichende Extremismus- und Autokratieforschung. Der Wissenschaftler hat sich in zahlreichen Arbeiten einschlägig mit der NPD befasst. Uwe Backes wurde 1960 in Greimrath geboren.

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