Modegöttin, Stilikone, Fashionista – große Worte fallen im Zusammenhang mit Michelle Obama. Ihre bunten Kleider und ihre brillanten Kombinationen sind für viele Magazine relevanter als ihre bisherige Laufbahn. Das ist vielleicht manchmal bedenklich, aber es gibt dadurch auch neue Chancen: für Jungdesigner.
Danny Seo wollte die Welt retten. Er war einer der ersten Ökostars der Vereinigten Staaten. Mit zwölf gründete er eine erfolgreiche Jungendumweltorganisation. Mit 18 schrieb er darüber einen Bestseller. Heute ist Danny Öko-Designer. Stars kaufen seine Matratzen. Paris Hilton trägt sein T-Shirt. In Fernsehshows zeigt er, wie grün leben geht. Für sein Ziel gibt er alles.
Pommes aus Maniokwurzeln, Krokodilfilet an Brokkoliröschen und dazu ein Schlückchen Likör aus den Früchten des Elefantenbaums: Kein Witz, die afrikanische Küche ist der heißeste Trend seit Sushi.
Wer in Berlin die Kreuzung aus englischer Landmode und Poppercoolness sucht, pilgert zu einer der beiden Boutiquen des anglophilen Mode-Start-ups “Chelsea Farmer’s Club”. Inhaber Christoph Tophinke plaudert im Tweed über die Wurzeln der britischen Eleganz, deutsche Modekomplexe, den jungen Adel und die Spießigkeit der Hauptstadt.
Als männliches Model ist man der permanenten Aufregung um die Gewichtsdebatte, die in der Fashionindustrie kursiert, weit weniger ausgesetzt als die weiblichen Kolleginnen. Um Mädchen wird sich diesbezüglich mehr Sorgen gemacht, Jungen erscheinen in ihrer Magerkeit offenbar “natürlicher”.
Die Hauptstadt war voll mit Modemachern und Prominenten. Die Berlin Fashion Week ist erfolgreich über die Bühne gegangen, und auf den glanzvollen After-Show-Partys ging es natürlich ums Sehen und Gesehen werden. Ein Rückblick.
Die Journalistin arbeitete nach ihrer Ausbildung an der Hamburger Axel-Springer-Journalistenschule für die „Bild“-Zeitung als Chefreporterin in Berlin, danach wechselte sie zum Fernsehen: Redakteurin bei Premiere und bei Thomas Gottschalks „late night show“ (RTL) in München. In Zeitungen und Zeitschriften wie „Gala“, „GQ“, „Welt am Sonntag“ veröffentlichte Birgit von Heintze Lifestyle- und Kulturthemen. 1997 gründete die gut vernetzte Geschäftsfrau ihre eigene Firma für Interior Design, eröffnete in Berlin einen Showroom und richtet seither Privatwohnungen und Geschäftsräume ein.
Unser Kolumnist bedauert das tragische Ende des Modeschöpfers, der sich völlig zugebumst als Hitler-Fan geoutet hat und nun von seinem Arbeitgeber Dior für out erklärt worden ist.
Die Occupy-Wall-Street-Bewegung wird von den Medien zum Großereignis hochstilisiert. Die Demonstranten jedoch träumen einen verklärten amerikanischen Traum, statt sich mit dem eigenen Materialismus zu beschäftigen.