„Apple muss nur noch die Kreativität der Menschen herausfordern, um damit Umsatz zu machen.“ Ibrahim Evsan
Rauschende Nacht oder Straßenschlacht: Während Jugendliche aus der Mittelschicht den Aufstand gegen Ahmadinedschad proben, geben die Ausgeschlossenen die Handlanger des Regimes. In den gehobenen Kreisen hält man sich fein raus: Let‘s party ist hier oberstes Gebot. Ein Streifzug durch die junge Welt des Iran.
Ex-CIA-Direktor Hayden erklärt einen Militärschlag für unaufhaltsam. Denn die vierte Runde der UN-Sanktionen gegen den Iran lässt wenig andere Möglichkeiten für ein End Game. Der Westen hat sich unnötig seiner Optionen beraubt.
“Der Iran wird die Bombe bauen”, prophezeit Bestsellerautor Samuel Huntington. Statusdenken, die Politik Israels und seiner US-Verbündeten sind gute Gründe für das Regime in Teheran, atomare Bestrebungen fortzusetzen. Dabei handeln die Machthaber rationaler, als wir es ihnen zugestehen wollen.
Das Festhalten Irans an seinem Atomprogramm dient einer Politik der Abschreckung. Erst wenn Sanktionen mit einem Dialog verknüpft werden, kann der Konflikt sinnvoll bearbeitet werden. Denn: Teheran hat durchaus das Interesse, mit den Amerikanern ins Geschäft zu kommen.
Als Kind ungarischer Eltern wurde Anna in Boston geboren und wuchs an der deutsch-französischen Grenze auf. Bis 2010 studierte sie deutsche und französische Geschichte sowie Literatur an der Universität Harvard. Im Rahmen des “Fulbright Program for Young American Journalists” ist Anna als Freelance-Journalistin in Berlin tätig und arbeitet als Redakteurin an der englischen Seite von The European.
Die letzten Zweifel sind vom Tisch: Iran baut an einer Atombombe. Die Welt steht vor einem klassischen Dilemma.
Die Parlamentswahlen im Iran endeten mit einer herben Schlappe für Präsident Ahmadinedschad. Das religiös-konservative Lager um Ajatollah Ali Chamenei holte eine Dreiviertelmehrheit – Reformer und Unabhängige gingen unter.
Viel verändert hat die Wahl im Iran nicht. Weder in der Atompolitik noch bei der Pressefreiheit ist ein Wandel zu erwarten. Allein Ahmadinedschad könnte ein blaues Auge davontragen.