Seit 2008 trägt Michael Eissenhauer als Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin die Verantwortung für den mit 15 Sammlungen und vier Instituten größten Museumsverbund in Deutschland. Als Präsident des Deutschen Museumsbundes vertrat er von 2003 bis 2009 zudem die Interessen der über 6000 deutschen Museumseinrichtungen. Eissenhauer wurde 1956 in Stuttgart geboren und studierte in Tübingen und Hamburg.
Der Art Director gestaltet mit seinem Designstudio „TheGreenEyl“ Interaktionen im Spannungsfeld zwischen Menschen und Technologie. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgestellt, unter anderem im Design Museum London, auf der Ars Electronica Linz, im Kiasma Helsinki, im Art Center Nabi Seoul, im Museu Nacional d’Art de Catalunya Barcelona sowie im Bauhaus Archiv Berlin.
Moderne Restaurants, coole Klubs, schicke Galerien. Hinter tristen Fassaden im kommunistischen Einheitsgrau feiert in Peking eine bunte Kunstszene
Seit den 50er-Jahren beschäftigt sich James Cahill mit alter chinesischer Kunst – die längste Zeit davon als Kunstgeschichtsprofessor an der renommierten University of Berkeley. Bei seinen Recherchen traf er immer wieder auf den berühmten chinesischen Kunstfälscher Chang Ta-Chien. In diesem Vortrag von 1991 rechnet er posthum mit ihm ab.
Ai Weiwei liebt seine Heimat. Deshalb provoziert er die Obrigkeit. In China wird er dafür von Polizisten verprügelt, im Westen wird er für seine Konzeptkunst verehrt. Jetzt hätte er seinen Kampf für mehr Menschenrechte fast mit dem Leben bezahlt.
Im Kopieren sind die chinesischen Künstler echt Weltspitze. Kein Wunder. Fälschen ist in ihrer Heimat eine eigene Kunstrichtung.
“Antichrist” hat der dänische Regisseur Lars von Trier seinen jüngsten Film genannt, in dem er die Selbstzerfleischung eines Ehepaars in der Wald-Wildnis aufgehen lässt. Das Böse jedoch, das von Trier hier beschwört, ist nicht so gefährlich, wie es tut.
Das 3D-Kino ist erwachsen geworden. Längst lenkt die Technik nicht mehr von schlechtem Inhalt ab, sondern unterstreicht guten. Kein Wunder, dass die Regisseure die dritte Dimension vor allem als Kunstmittel für ihre Filme entdecken.