Die Bundesregierung will in Afghanistan nicht von einem „Krieg“ sprechen, sondern von „Friedenseinsatz“, „Stabilisierungseinsatz“ oder „Mission“. Diese Worte sollen den Einsatz legitimieren. Bloß nicht an Opfer, Tod und Grausamkeit denken. Doch seit Franz Josef Jung bei einer Trauerfeier von “gefallenen” Soldaten gesprochen hat, steht die Regierung vor einem Dilemma.
Wenn US-Soldaten in Afghanistan Taliban begegnen, wirken diese zunächst wie unwirkliche Figuren in einem Computerspiel. Oft zeigt sich erst, wenn die Jagd zu Ende ist, dass ein Teenager blutig am Boden liegt – und seine Waffe nicht geladen war. Ein Kriegsreporter hat die Soldaten begleitet und dabei Erstaunliches auf dem Handy eines vermeintlichen Taliban gefunden.
Der ausgebildete Politologe und ehemalige Berufsoffizier arbeitet heute als Kriegsreporter. In dieser Funktion berichtete er unter anderem für ARD und ZDF aus Irak und Afghanistan, sowie für das Magazin „Stern“ aus Bosnien und Kosovo. Als Mitglied eines niederländischen Journalisten-Teams vom Radiosender VPRO erhielt Hutsch mehrere Auszeichnungen, unter anderem im November 2008 den „Welt-Audio-Preis“.
Die 1953 im österreichischen Klagenfurt geborene Rados wurde als Kriegsreporterin europaweit bekannt. Für den ORF arbeitete sie Korrespondentin aus Chile, Südafrika, Somalia und Iran. Nach ihrer Zeit beim ORF arbeitete Rados lange für RTL und kurzzeitig auch für das ZDF. Für ihre Arbeit erhielt sie diverse Auszeichnungen, unter anderem den Deutschen Fernsehpreis.
Sein Denken über die Freiheit und Vorherbestimmung hat die europäische Geistesgeschichte über Jahrhunderte hinweg geprägt. Auf ihn gehen die Konzepte der Erbsünde und des gerechten Krieges zurück. Bis heute wirkt der bedeutende Kirchenlehrer nach, beispielsweise in den Neurowissenschaften. Augustinus lebte von 354 bis 430. Von 395 an war er Bischof von Hippo Regius. In der römisch-katholischen Kirche wird an ihn als Heiligen am 28. August gedacht.