„Alle Arten von kontemplativem Denken gehen verloren, während wir ständiger Ablenkung ausgesetzt sind.“ Nicholas Carr
Die Änderung des persönlichen Lebensstils reicht nicht aus, um die Welt zu retten. All die gut gemeinten Tipps zum persönlichen Umweltschutz lenken letztlich davon ab, härtere Gesetze und höhere Auflagen einzufordern. Dennoch können wir mit unseren täglichen Konsumentscheidungen die Welt etwas besser machen.
Wer dem Kalorienrausch und der Rührseligkeit entgehen will, der kann zu Gilbert Keith Chesterton greifen. Der Erfinder von “Father Brown” schrieb einige der schönsten Geschichten und Essays über Weihnachten.
Der Heilige Abend ist zur Krise geworden, weil er Ansprüche erfüllen soll, die er nicht erfüllen kann: ein Plädoyer für weniger Besinnlichkeit und mehr Besinnung, weniger Vorweihnachtszeit und mehr Weihnachten.
Dass es von allem immer zu viel gibt, ist nicht nur gelebte Unmoral und ruiniert den Planeten, sondern versaut einem auch genau den Einkaufsspaß, für den der Kapitalismus doch angeblich da ist.
Passend zur kalten Jahreszeit beginnt es nun in den deutschen Städten zu weihnachten. Da kann man schon mal in Erklärungsnot kommen, wenn man die Geschichte der Geburt Jesu mit dem alljährlichen Konsumrausch in Einklang zu bringen versucht. Außerdem: was am besten bei Halsschmerzen hilft und warum die Bibel auch heute noch spannende Lektüre sein kann.
Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Die Produkte und Dienstleistungen sind dabei oft weniger wichtig als ihre Symbolik und die Anerkennung, die sie uns bringen. Das können wir nutzen. Durch gezielte Anreize lässt sich unser Verhalten vorhersagen und beeinflussen.
Was macht ein gutes Geschenk aus? Ich denke, dass wir uns am meisten über Dinge freuen, die wir schon immer besitzen wollten, für die wir aber nie bereit waren, Geld auszugeben. Eine kleine Anleitung für den Weihnachtsbummel.
Adventszeit, Einkaufszeit. Für jeden Freund und jede Freundin soll das perfekte Geschenk herauskommen. Was man dabei nicht vergessen darf: Es gibt Wichtigeres, als durch die Kaufhäuser zu pendeln. Der Advent lehrt uns auch die Wertschätzung unserer Liebsten.
Seit Fukushima scheint der Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland beschlossen. Hans-Peter Repnik, Vorsitzender des Rats für Nachhaltige Entwicklung, spricht über die Notwendigkeit der Energiewende, die politische Debatte zum Atomausstieg und die Vision einer nachhaltigen Gesellschaft. Das Gespräch führte Martin Eiermann.