Beim Klimagipfel sitzen wir alle in einem Boot, doch tragen Industriemächte die historische Verantwortung, dieses sicher in den Hafen zu bringen. Die Entwicklungsländer können ihre Emissionen lediglich in der Zukunft mindern – indem sie die Industrialisierung überspringen.
Je länger dieser Klimagipfel andauert, desto gespaltener erscheint das Klima in Kopenhagen.
Gespalten zwischen dem, was wir von diesem Gipfel erwarten wollen, und dem, was wir von einem politischen Prozess erwarten können.
NRW steht nach schwarz-gelbem Stillstand vor einer Richtungsentscheidung. In der Krise hilft schwarz-gelbe Klientel- und Skandalpolitik nicht. Und markige rassistische Parolen von faulen Rumänen schaden der Wirtschaft.
Der Klimagipfel in Bonn hätte ein richtiges Signal senden können – wenn er denn ernst gemeint gewesen wäre. Das Treffen war nur Wahlkampfhilfe für die Landesregierung in NRW, behauptet Grünen-Politiker Oliver Krischer. Schwarz-Gelb hat die Klimaschutzbemühungen in Deutschland längst eingestellt.
Der Jurist, Philosoph und Soziologe Professor Felix Ekardt von der Universität Rostock ist Leiter der Forschungsgruppe Nachhaltigkeit und Klimapolitik. Ekardt ist politikberatend national und international im Klimaschutz tätig. Anfang 2012 erscheint von ihm bei Herder „Klimaschutz nach dem Atomausstieg – 50 Ideen für eine neue Welt“ als Taschenbuch in 2. Auflage.
Der studierte Politikwissenschaftler ist seit Januar 2011 Leiter des Israel-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv. Von Juli 2008 bis Ende 2010 war er Leiter des Referats Außen- und Sicherheitspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin, von 2001 bis 2007 leitete er das Programm für transatlantischen Klimadialog der Böll-Stiftung in Washington, DC.
Der Referent arbeitet für den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Er promoviert bei Professor Edenhofer mit einem Systemvorschlag zur globalen Klimapolitik. Zuvor war er im Bereich “Climate Change and Clean Energy” bei IHS Cambridge Energy Research Associates in den USA tätig. Daniel Klingenfeld ist Absolvent der Harvard Kennedy School (Master in Public Policy) und der ESCP Europe (M.Sc. in Management).
Der Politikwissenschaftler leitet das Umweltprogramm der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington DC. Er bloggt zur US-Klimapolitik auf Klima der Gerechtigkeit. Zur Zeit lebt der gebürtige Hannoveraner in Washington.
Die USA bleiben ein Bremser in den internationalen Klimaverhandlungen. Statt darüber zu klagen, sollten die Europäer in das vorhandene Führungsvakuum stoßen. Echte Fortschritte beim Kampf gegen den Klimawandel und mehr politisches Gewicht auf der globalen Bühne winken als Belohnung.
Der Klimapolitikexperte hat in Hamburg Politikwissenschaften und Geschichte studiert. Er arbeitet seit 2007 für die Welthungerhilfe, zunächst als Regionalkoordinator in Haiti und seit Juli 2010 als Referent für Klimapolitik in Bonn. Davor arbeite er an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, für die Vereinten Nationen in El Salvador, bei Greenpeace in Hamburg und dem Lutherischen Weltbund in Haiti und der Dominikanischen Republik.