Die Sturm- und Drang-Jahre hat Greenpeace längst hinter sich. Heute hat man hat den Eindruck, die Rainbow Warrior lassen es etwas ruhiger angehen. Aber ist das wirklich so? Und wenn ja, ist es nicht gefährlich, wenn eine wichtige Stimme zu den Folgen des Klimawandels schweigt? The European sprach mit Thomas Breuer, Leiter des Bereichs Klima und Energie bei Greenpeace. Das Gespräch führte Benno Müchler.
Eike Wenzel ist Zukunftsexperte. Sein Spezialgebiet ist die Neo-Ökologie, der Trend zu einer neuen grünen Einstellung der Gesellschaft. 2003 sah er mit Kollegen des Zukunftsinstituts voraus, dass in wenigen Jahren rund 30 Prozent der Deutschen auf eine grüne Lebensweise setzen würden. Das Interview führte Benno Müchler.
Im Interview mit The European bricht VDA-Präsident Wissmann eine Lanze für die deutschen Auto-Hersteller, die die CO2-Werte ihrer Flotte deutlicher als die Wettbewerber gesenkt hätten. Wer Premium-Autos verteufele, schieße ein Eigentor. Die Einführung des Elektroautos will er dadurch erleichtern, dass es keinen "Steckersalat“ gibt. Das Gespräch führte Alexander Görlach.
Friedensnobelpreisträger Rajendra Pachauri spricht im Interview mit The European über eine peinliche Datenpanne, den Kampf gegen den Klimawandel und erklärt, wieso er US-Präsident Barack Obama für einen würdigen Nobelpreisträger hält. Das Gespräch führte Alexander Görlach.
Der klimapolitische Sprecher der Grünen, Hermann Ott, befürchtet in Kopenhagen reine Augenwischerei. Die Ergebnisse stehen längst fest: Die USA und die EU werden jede Einigung kaputt machen und einige kleinere Länder könnten sich kaufen lassen. Trotzdem gibt er die Hoffnung nicht auf. Denn in den nächsten Jahren wird der Druck auf die Regierungen wachsen, zu einem besseren Ergebnis zu kommen.
Im Interview mit The European erklärt der Chef des UN-Klimasekretariats, Yvo de Boer, warum er auch nach Kopenhagen weiterhin an ein Abkommen glaubt und wieso nicht China, sondern die Menschheit der Sündenbock von Kopenhagen ist. Das Gespräch führte Benno Müchler.
Der Atomausstieg spaltet die politischen Lager. Ehe die erneuerbaren Energien ausgereift sind, brauche Deutschland auf unbestimmte Zeit noch die Kernenergie, um eine lückenlose Energieversorgung zu gewährleisten – als Brückentechnologie, sagt die CDU-Politikerin Katherina Reiche. Mit den Grünen sei dies aber nicht zu machen.
2012 ist das Schicksalsjahr. Das Kyoto-Protokoll läuft aus und die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Regierenden der Welt keine bindenden Worte für einen würdigen Nachfolger finden wollen. Das Geschacher um unsere Zukunft ist erbärmlich. Und jetzt auch noch das: Die klimapolitischen Bilderstürmer wollen das 2-Grad-Ziel zu Boden werfen! Dabei ist es der einzige – mühsam errungene – Konsens in der verfahrenen Diskussion.
Viele Umweltschützer lassen kein grünes Haar an US-Präsident Barack Obama. Nicht so der Ökologe David de Rothschild. Er glaubt an den guten Willen des Präsidenten. Rothschild wünscht sich noch mehr Härte bei Obama, um seine Ökopolitik durchzusetzen. Das Gespräch führte Alexander Görlach.
Die Staatengemeinschaft hat sich in Cancun nach zähem Ringen auf einen neuen Vertrag zum Schutz des Weltklimas geeinigt. Sofort wurde der Nachfolger des Kyoto-Protokolls kritisiert: Umweltschützern halten die Vereinbarung für zu lasch, die Industrie hat Angst vor stärkeren Auflagen. Eine Nachlese.