Der Papst ist auf der Suche nach der Liebe der Gläubigen. Denn: Obwohl er seine Versprechen hält – er geht auf Muslime und Juden zu und gegen pädophile Priester vor –, verstehen ihn die Katholiken immer weniger. Sein einziger Trost: Johannes Paul II. erging es auch nicht besser.
Seit dem Rücktritt des geistlichen Leiters steht die Journalistenschule IFP unter Beobachtung. Haben die Bischöfe einen mutigen Querdenker aus dem Amt gedrängt? Empörung aber ist kein Ersatz für Professionalität und Kirchenkritik kein Schutzmantel für Differenzierungsscheu.
Wir brauchen die Werte des Christentums, so wie es uns braucht. Das Grundgesetz fußt auf ihnen, sie begründen den Toleranzgedanken. Die plötzliche Religionsfeindlichkeit der FDP ist vollkommen unangebracht.
Wer nicht an Gott glaubt, glaubt auch an nichts anderes. Dass Religion und Kirche einander brauchen, ist der Existenzgrund der Kirchen – doch von selbst kommt diese Verbindung nicht zustande.
Während seines Besuches zog Papst Benedikt XVI. die Deutschen in seinen Bann. Selbst seine Kritiker werden eingestehen müssen, dass der Staatsgast ihnen viel zum Nachdenken mitgab.
In seinem von der Presse ignorierten Buch argumentiert Rolf Bergmeier glänzend – und räumt mit so vielen Mythen auf, dass es neuzeitlichen Katholiken sicherlich den Schaum vor den Mund treibt.