Die seit 2002 für die FDP im Deutschen Bundestag sitzende Piltz ist seit 2009 stellvertretende Bundestagsfraktionsvorsitzende der Liberalen. Sie war außerdem im Beirat der „Birthler-Behörde“. Die Diplom-Verwaltungswirtin und Juristin ist seit 1980 Parteimitglied und begann ihre politische Karriere bei den „Jungen Liberalen“.
Mit Joint-Blättchen und Schnaps-Party wollten die Jungen Liberalen im Wahlkampf auf Stimmenfang gehen. Doch das allein reicht bei der Protestpartei FDP nicht: Populismus – ja gerne. Aber bitte mit einem ordentlichen Schuss Bourgeoisie!
Guido Westerwelle hat in den vergangenen Jahren durch eine absolutistische Führungsstrategie strukturelle Reformen und inhaltliche Debatten in der FDP verhindert. Das muss ein Ende haben. Auf dem Kongress der Jungliberalen im November besteht die erste Möglichkeit, den Umbruch einzuleiten.