Werbung für Türken ist anders, weil Türken anders sind. BEYS ist eine Werbeagentur, die Werbung für Türken macht. Auf der Suche nach der Frage, wie der türkische Mann ist, besuchte Benno Müchler den Gründer von BEYS Burhan Gözüakça.
Yusuf Bayrak wollte für den Berliner Stadtteil Neukölln als Direktkandidat in den Bundestag – vergeblich. Chancenlos gegen die etablierten Parteien liegt der Grund für die Kandidatur des Unabhängigen aber ohnehin tiefer: Er will nicht als “Migrant” abgestempelt werden, sondern das verkrustete Integrationsdenken aufbrechen – und eine Bresche schlagen für die, die nach ihm kommen.
Die Berliner Anwältin und Autorin deutsch-türkischer Herkunft ist eine engagierte Frauenrechtlerin. Ateş war sowohl Mitglied der Deutschen Islamkonferenz als auch des Integrationsgipfels. Ihre zahlreichen Bücher, in denen sie sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzt, wurden kontrovers diskutiert. 1984 entkam Ateş nur knapp einem Attentat, seitdem bekommt sie immer wieder Morddrohungen.
Seyran Ateş ist mit den Grünen derzeit nicht grün, obwohl sie einst sogar Mitglied war. Auf ihre Parteikritik gab es bereits ein geteiltes Echo. Nun antwortet die Autorin auf The European, warum sie von der Integrationspolitik der Grünen so enttäuscht ist. Sie warnt davor, die Augen vor konservativen islamischen Kräften zu verschließen – und wehrt sich dagegen, als Nazi beschimpft zu werden.
Seyran Ateş hat recht! Selbst in unserer ach so freiheitlich-demokratischen Gesellschaft ist eine offene Diskussion nicht erwünscht. Ein Plädoyer für den Tabubruch.
Mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ hat der ehemalige Berliner Finanzsenator (2002-2009) eine bundesweite Debatte losgetreten. Das Buch verkaufte sich millionenfach, gleichzeitig wurde Sarrazin jedoch vorgeworfen, er sei ausländerfeindlich. Der 1945 in Gera geborene Volkswirt saß nach seiner Zeit im Berliner Senat im Vorstand der Deutschen Bundesbank. Schon damals wurden viele seine Äußerungen zur deutschen Sozialpolitik kontrovers diskutiert.
Die Häme und der Ärger über das Schweizer Votum gegen den Bau neuer Minarette verdeckt das tatsächliche Problem: Die Politik findet keine sinnhafte Antwort auf eine weiterhin steigende Zuwanderung.
Die Kanzlerin holt sich in der Türkei vermeintlich eine blutige Nase mit ihrem Konzept der privilegierten Partnerschaft. Ihr Vorschlag ist getürkt: Er geht an die Adresse ihrer Klientel daheim und nicht an Ministerpräsident Erdogan. Der Beitritt des Landes zur EU ist schon beschlossene Sache.