Der 1966 geborene Wenzel arbeitet als Trendforscher. Er hat sich auf Neo-Ökologie spezialisiert, was den Trend zu neuen grünen Einstellungen innerhalb der Gesellschaft beschreibt. Als Autor hat er seit Mitte der 1990er-Jahre immer wieder für diverse Zeitungen geschrieben. 2011 gründete Wenzel das „Institut für Trend- und Zukunftsforschung“.
Was kann das ZDF denn überhaupt noch? Nicht viel, meint Jo Groebel, Medienpsychologe aus Berlin. Es hat aber noch viel Potenzial. Auf dem Alten aufbauen, als das ZDF noch die Avantgarde der öffentlich-rechtlichen Sender war. Allein es fehlen junge kreative Köpfe. Die bleiben aus, solange der Gremienproporz auf dem Lerchenberg regiert. Da bleibt nur eins: die Alten wegmobben.
Der deutsche E-Book-Markt steckt in den Kinderschuhen – noch. Mit einer neuen Generation von Lesegeräten wird das digitale Lesen gesellschaftsfähig werden. Den Tod des gedruckten Buches wird das aber nicht bedeuten.
Mehr als ein halbes Jahrtausend ist es her, dass Johannes Gutenberg in Mainz den Buchdruck erfand. Über 500 Jahre also hat uns diese Technik – wenngleich sie immer weiterentwickelt wurde – gut gedient. Mit der Einführung der digitalen E-Books könnte sie nun ins Hintertreffen geraten. Muss sie aber nicht.
Die Lesegewohnheiten werden sich weiter Radikal verändern. Technik dringt durch Kürzestromane, Prosaminiaturen und SMS-Romane weiter in unseren Alltag ein. Das gedruckte Buch aber bleibt.
Das 3D-Kino ist erwachsen geworden. Längst lenkt die Technik nicht mehr von schlechtem Inhalt ab, sondern unterstreicht guten. Kein Wunder, dass die Regisseure die dritte Dimension vor allem als Kunstmittel für ihre Filme entdecken.
“Das Kabinett des Dr. Bondi” war einer der ersten Spielfilme, die Anfang der 50er-Jahre mit 3D-Technik produziert wurden. Die Horrorgeschichte um den Betreiber eines Wachsfigurenkabinetts wurde – wegen oder trotz 3D-Optik – zum Publikumserfolg.