„Kapitalismus ist so ähnlich wie Sex. Selbst wenn er schlecht ist, ist er immer noch besser, als überhaupt keinen zu haben.“ Vince Ebert
Ein Jahr lang duschen, 250 km Auto fahren und 20 Tage lang Licht brennen lassen – diese Werte entsprechen der Produktion von nur einem Kilo Rindfleisch. Wen das noch nicht überzeugt, der denkt vielleicht mal an die Tierquälerei in der Massenzucht und daran, dass Fleischverzicht das Risiko von Herzerkrankungen deutlich minimiert.
In Frankreich steht das Grillen nicht so hoch im Kurs – Staatsgewalt, soziales Miteinander und die Lust an vielen kleinen Gaumenfreuden haben für einen Ersatz gesorgt: Picknicken. Und ganz nebenbei ist das holzkohlefreie Outdoor-Schlemmen auch noch weniger CO2-intensiv.
Im Sommer lassen sich viele gern Steak und Würstchen schmecken. Aber das Grillvergnügen hat unerwünschte Nebenwirkungen in Form von CO₂-Emissionen, Flächenverbrauch und schwindenden Regenwäldern. Zum Glück gibt es Alternativen.
Der Deutschen liebste Sommerbeschäftigung professionalisiert sich: Hobby-Griller brillieren längst mit fundiertem Fachwissen über Garpunkte verschiedener Lebensmittel und Kerntemperaturen. Über dem Freiluftrost sind der Fantasie wie am heimischen Herd keine Grenzen gesetzt.
Auch wenn uns die ökologischen und ethischen Probleme von Fleischkonsum bewusst sind, geht vielen von uns ein Leben als Vegetarier dann doch zu weit. Aber es geht auch weniger krass: Wenn jeder auf ein bisschen Fleisch verzichtet, ist am Ende allen geholfen.