Ein Jahr lang duschen, 250 km Auto fahren und 20 Tage lang Licht brennen lassen – diese Werte entsprechen der Produktion von nur einem Kilo Rindfleisch. Wen das noch nicht überzeugt, der denkt vielleicht mal an die Tierquälerei in der Massenzucht und daran, dass Fleischverzicht das Risiko von Herzerkrankungen deutlich minimiert.
In Frankreich steht das Grillen nicht so hoch im Kurs – Staatsgewalt, soziales Miteinander und die Lust an vielen kleinen Gaumenfreuden haben für einen Ersatz gesorgt: Picknicken. Und ganz nebenbei ist das holzkohlefreie Outdoor-Schlemmen auch noch weniger CO2-intensiv.
Im Sommer lassen sich viele gern Steak und Würstchen schmecken. Aber das Grillvergnügen hat unerwünschte Nebenwirkungen in Form von CO₂-Emissionen, Flächenverbrauch und schwindenden Regenwäldern. Zum Glück gibt es Alternativen.
Der gelernte Koch wurde 1957 geboren und ist Dozent der ersten Deutschen Grill- und Barbecueschule in Erfurt sowie Deutscher Profigrillmeister 2010 (Grillkönig 2010). Huhnke leitet deutschlandweit Seminare und Vorführungen zu Grillen, Barbecue und Gerätetechnik (Spezialseminare Fisch, American Barbecue, Räuchern). Seit Mai 2011 betreibt Frank Huhnke seine eigene Grillschule in Friedrichsroda in Thüringen.
Der Deutschen liebste Sommerbeschäftigung professionalisiert sich: Hobby-Griller brillieren längst mit fundiertem Fachwissen über Garpunkte verschiedener Lebensmittel und Kerntemperaturen. Über dem Freiluftrost sind der Fantasie wie am heimischen Herd keine Grenzen gesetzt.