„Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“ Henry Ford
Die Sturm- und Drang-Jahre hat Greenpeace längst hinter sich. Heute hat man hat den Eindruck, die Rainbow Warrior lassen es etwas ruhiger angehen. Aber ist das wirklich so? Und wenn ja, ist es nicht gefährlich, wenn eine wichtige Stimme zu den Folgen des Klimawandels schweigt? The European sprach mit Thomas Breuer, Leiter des Bereichs Klima und Energie bei Greenpeace. Das Gespräch führte Benno Müchler.
Der Umweltschützer leitet bei der NGO „Greenpeace“ den Atom- und Energiebereich. In dieser Funktion war Breuer als einer der ersten Deutschen vor Ort, als das Ausmass des Reaktorunglücks in Japan deutlich wurde.
Der langjährige Anti-Atomkraft-Aktivist Harvey Wasserman betreibt die Webseite www.nukefree.org. Er ist außerdem Berater bei Greenpeace USA und Autor des Buches “Solartopia! Our Green-Powered Earth”.
Der Klimapolitikexperte hat in Hamburg Politikwissenschaften und Geschichte studiert. Er arbeitet seit 2007 für die Welthungerhilfe, zunächst als Regionalkoordinator in Haiti und seit Juli 2010 als Referent für Klimapolitik in Bonn. Davor arbeite er an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, für die Vereinten Nationen in El Salvador, bei Greenpeace in Hamburg und dem Lutherischen Weltbund in Haiti und der Dominikanischen Republik.
Seit seiner Jugend engagiert sich der Südafrikaner (Jahrgang 1965) für Menschenrechte und Klimaschutz. Wegen seines Protests gegen das Apartheid-Regime wurde er der Schule verwiesen und floh schließlich ins Exil nach England. Dort erlangte er einen Doktor in politischer Soziologie an der Universität Oxford. Naidoo war für viele Menschenrechts- und Klimaschutzinitiativen aktiv, darunter die „Helping Hands Youth Organisation“ und „Global Campaign for Climate Action“. Seit 2009 ist er Executive Director bei Greenpeace.
Kumi Naidoo, Direktor von Greenpeace International, war einst Vorkämpfer gegen das südafrikanische System der Apartheid. Im Interview mit Florian Guckelsberger spricht er über den Kampf der Unzufriedenen gegen das System, die Energiepolitik Chinas und seine Erfahrungen im Umgang mit den Mächtigen.
Der Diplom-Sozialwissenschaftler (Jg. 1977) ist seit 1998 Mitglied bei Bündnis 90/ Die Grünen. Er war Gründungsmitglied der Grünen Jugend NRW und vertritt seine Partei seit 2005 im Deutschen Bundestag. Er ist Sprecher seiner Fraktion für Bildungs- und Hochschulpolitik und Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Kai Gehring ist Mitglied bei amnesty international, bei Greenpeace und beim LSVD.